Escape The Fate - There´s No Sympathy For The Dead EP - Cover
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Escape The Fate There´s No Sympathy For The Dead EP


  • Label: Epitaph/SPV
  • Laufzeit: 21 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Noch lässt sich mit dem Hype Geld verdienen. Deshalb haben die Punkrock-Spezialisten von Epitaph Records entschieden, sich ein größeres Stück vom pulsierenden Emocore/Screamo-Kuchen zu sichern und mit Escape The Fate eine Newcomerband aus Las Vegas unter Vertrag zu nehmen, die exakt in die Schublade von Atreyu, The Used, Taking Back Sunday, Senses Fail, My Chemical Romance und Underoath passt.

Als Vorbote für das im September 2006 erscheinende noch unbetitelte Debüt wird jetzt eine appetitmachende 5-Track-EP namens „There´s No Sympathy For The Dead“ ins Rennen geschickt, mit der Ronnie (Gesang), Max (Bass), Omar (Gitarre), Bryan (Gitarre) und Robert (Drums) in der immer noch wachsenden Emocore-Gemeinde bekannt gemacht werden sollen.

Michael „Elvis“ Baskette (Chevelle, Cold, Puddle Of Mudd) hat die fünf metallischen Wuchtbrummen produziert und dabei sehr gute Arbeit geleistet. Die von der Band komplett in Eigenregie geschriebenen Songs kommen äußerst druckvoll aus den Boxen, wechselweise begleitet von tiefen Growls und hysterischem Brüllen sowie den typischen Emo-Lyrics, bei denen jederzeit die Welt unterzugehen droht. Die Stücke sind hart, catchy und melodisch, wenn auch nicht sonderlich eigenständig. Aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle.

Die EP macht Spaß und lässt erahnen, dass hier fünf talentierte Burschen am Werk sind, die schon bald den Durchbruch schaffen könnten. Das meint auch ihr Label, das schon mal verkündet „Their staggering debut is guaranteed to blow you away“. Bis dahin gehen zwar noch ein paar Monate ins Land, aber mit „There´s No Sympathy For The Dead“ lässt sich die Zeit hervorragend vertreiben.

Anspieltipps:

  • The ransom
  • As you’re falling down
  • Dragging dead bodies in blue bags up really long hills
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