Hatebreed - Supremacy - Cover
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Hatebreed Supremacy


  • Label: Roadrunner/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 37 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein herrliches Schlachtfest in bester Hatebreed-Manier, bei dem wie üblich keine Gefangenen gemacht werden.

Hatebreed aus Connecticut zählen zu den härtesten Vertretern im modernen Heavy Metal. Ihr thrashiger Metalcore hat ungewöhnlicherweise Fans in allen Lagern der Hartwurstgemeinde und verkauft sich vor allem in den USA wie geschnitten Brot. Alben wie „Satisfaction Is The Death Of Desire“ (1997), „Perseverance“ (2002) und besonders „The Rise Of Brutality“ (2003) sind Manifeste eines ultra-brutalen Sounds, der bei aller Härte großen Wert auf eingängige Riffs und eine amtliche Produktion legt. Hatebreed ist also kein reines Knüppel- und Prügel-Abrisskommando, sondern eine der ersten Adressen in Sachen Metalcore.

Mastermind Jamey Jasta musste es nach der Tournee zum letzten Album erst mal ruhiger angehen lassen und sich vom Stress erholen. Körperlich und mental war er völlig down, so dass sogar das Fortbestehen von Hatebreed auf dem Spiel stand. Von dieser dunklen Phase handeln die 13 Tracks auf dem neuen Album „Supremacy. Zuvor nahm Jasta aber noch ein Hardcore-All-Star-Projekt auf. Sein eigenes Label Stillborn Records präsentierte im Mai diesen Jahres das Knalleralbum „Violent Epiphany“ auf dem u.a. Lord Ezec (Skarhead), Ice-T (Body Count), Freddy C (Madball), Paul Bearer (Sheer Terror), Zeuss (Pushbutton Warfare), Roger Miret (Agnostic Front) und Al Barr (Dropkick Murphys) mitwirkten. Das war der erste Befreiungsschlag und „Supremacy“ ist der zweite.

Mit erweitertem Line-up – Frank „3 Gun“ Novinec wurde der Gruppe Terror abgeworben und spielt ab sofort die zweite Gitarre neben Sean Martin. Dazu gesellen sich Sänger Jamey Jasta, Chris Beattie am Bass und Mattt Byrne an den Drums – haben Hatebreed ein paar neue Einflüsse in ihren Sound eingewoben, die das vierte Album der Jungs ab und zu in das Fahrwasser von Slayer bugsieren, was der Abwechslung aber sehr gut tut. Unter der Regie von Zeuss pflügt das Quintett durch pfeilschnelle Hardcore- und Thrash-Granaten („Defeatist“, Horrors of self“), zu denen Jamey Jasta aus vollem Leib brüllen, kreischen und grunzen kann. Das ergibt wieder ein herrliches Schlachtfest in bester Hatebreed-Manier, bei dem wie üblich keine Gefangenen gemacht werden. Stark!

Anspieltipps:

  • Defeatist
  • Immortal enemies
  • Destroy everything
  • As diehard as they come
  • Give wings to my triumph
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