Firewind - Allegiance - Cover
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Firewind Allegiance


  • Label: Century Media/EMI
  • Laufzeit: 48 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Die Melodic-Metalband Firewind aus Griechenland schleicht sich langsam aber sicher an die großen Töpfe des Erfolges heran. So wurde für das dritte Album „Forget By Fire“ (2005) das Label gewechselt – jetzt ist man bei Century Media im Vertrieb von EMI. Danach wurde das Line-up großzügig ausgetauscht – neu dabei sind nun Sänger Apollo Papathanasio (Ex-Majestic, Time Requiem) und Schlagzeuger Mark Cross (Ex-Helloween, Ex-Metallium). Und in letzter Konsequenz hat auch Gitarrist und Band-Kopf Gus G. seine vielen Nebenbeschäftigungen, z.B. als Aushilfsgitarrist für Arch Enemy, und die Verpflichtungen mit seinen anderen Bands Dream Evil, Mystic Prophecy und Nightrage zurückgefahren.

Zusammen mit Produzent Fredrik Nordström (HammerFall, Opeth, Arch Enemy) hat das Quintett (neben Gus, Apollo und Mark sind bei Firewind noch Bob Katsionis an den Keyboards und Petros Christo am Bass angestellt) im schwedischen JM Studio elf powergeladene Songs zwischen Melodic Metal, Hardrock und Classic Rock eingespielt, die zum stärksten Material in der Bandgeschichte zählen. Quell der Inspiration für die Kompositionen waren offensichtlich die großen Metal-Helden der 70er und 80er Jahre wie Dio, Whitesnake, Rainbow und Metal Church, was durch den Ausnahmesänger Apollo Papathanasio nochmals verstärkt wird.

Der Nachfolger von Ex-Shouter Chity Somapala liefert mit seinem kraftvollen Organ eine grandiose Vorstellung ab und reiht sich nahtlos in die druckvolle Produktion ein. Dabei klingt er abwechselnd nach Ronnie James Dio („Ready to strike“) und David Coverdale („Till The End of Time“), was den hymnisch angelegten Tracks eine ganz besondere Note verleiht. Dieser Stärke war sich wohl auch Gus G. bewusst, der mit „Breaking the silence“ einen singletauglichen Song komponierte, den Papathanasio im Duett mit der schwedischen Singer/Songwriterin Tara einsang.

Zu den stärksten Songs auf „Allegiance“ zählen der in Sachen Lead-Gitarre an die Scorpions gemahnende Rausschmeißer „Where do we go from here?“, der hymnische Opener „Allegiance“, die Halbballade „Deliverance“ und der bereits erwähnte, geniale Rainbow-Nachkomme „Ready to strike“, die auch verwöhnte Power- und Melodic-Metal-Fans zufrieden stellen sollten. Aber auch die übrigen Stücke fallen nicht allzu sehr ab, so dass „Allegiance“ ein echter Tipp für Genre-Freunde darstellt.

Anspieltipps:

  • Allegiance
  • Deliverance
  • Ready to strike
  • Where do we go from here?
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