T-Pain - Rappa Ternt Sanga - Cover
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T-Pain Rappa Ternt Sanga


  • Label: J Records/SonyBMG
  • Laufzeit: 76 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Entdeckt wurde der 20 Jahre junge T-Pain von Akons Bruder, als er aus dem Nummer Eins Hit „Locked Up“ das Lied „Fucked Up“ machte und jeder dachte, dass es Akon ist, der beim dem Song singt. Denn die Stimmen der beiden Chartstürmer ähneln sich wirklich sehr. Vergleichen kann man dies sogar zweimal auf T-Pains Debütalbum „Rappa Ternt Sanga“, denn Akon unterstützt den jungen Mann aus Florida bei dem Song „U Got Me“ und „Ur Not The Same“ und ist sogleich auch noch Executive Producer des Albums. Kein Wunder also, dass T-Pains Album Erfolge feiert, wo er doch ein so tatkräftiges Team hinter sich stehen hat. Denn nicht nur Akon ist auf T-Pains Album vertreten, seine Gästeliste kann mit Namenhaften Künstlern wie Mike Jones, Styles P, R.Kelly, Twista, Paul Wall und Kool Savas weitergeführt werden. Ja, ihr habt richtig gehört. Unser deutscher HipHop-Mogul Kool Savas ist auch mit am Start. Er supported T-Pain bei dem Remix seiner ersten Singleauskopplung „I#m Sprung“. Auf Platz fünf der amerikanischen Billboardcharts schaffte es T-Pains zweite Single „I’m N Luv (With A Stripper)“, wobei der Remix sich noch viel versprechender anhört, wenn man auf die Features achtet.

Allerdings singt T-Pain bei einigen Liedern mit einer vom Computer verzerrten Stimme, was meiner Meinung nach, die Lieder vergrault, anstatt sie interessanter zu machen. Man fragt sich, wieso man eine so schöne und männliche Stimme durch einen Computer zerstört. Denn man kann die Lautstärke bei diesen Liedern wirklich nur niedriger stellen oder es ganz ausschalten. Mir hat es auf jeden Fall Kopfschmerzen bereitet einen schönen R&B-Song mit so etwas zu vergrauen. Denn ohne Special Effects hört sich purer R&B doch wirklich noch am Schönsten an. T-Pains Stimme kommt bei dem Lied „I’m Hi“ am besten und stärksten rüber. Dort singt er zwar über das erste Mal kiffen, allerdings singt er sich auch die Seele aus dem Leib. Die Lieder zusammen mit Akon sind wie das berühmte Sahnehäubchen. Die Stimmen passen perfekt zueinander und die Beiden sind ein eingespieltes Team.

Neben den altbekannten Liebesliedern, die auf einer R&B-CD ja immer zu finden sind, gibt es allerdings auch noch andere Themen. Bei dem Song „Dance Floor“ verbreitet T-Pain einfach nur gute Laune und fordert die Menschen zum Tanzen auf. Bei „Going Thru A Lot“ zerfällt T-Pain ein wenig in Selbstmitleid, denn keiner hat ihn lieb und niemand hilft ihm. Doch eigentlich hat es ja niemand so wirklich leicht im Leben, oder? Also Kopf hoch, den der Song ist trotzdem ein richtiger Ohrwurm geworden, der seine Stimme klar in den Vordergrund stellt. Das Gleiche findet man bei dem Lied „My Place“, welches T-Pain fast acapella singt und ein weiterer Ohrwurm ist „Ridge Road“, wobei der Refrain einem nicht mehr aus den Kopf gehen will.

Man kann also sagen, dass T-Pain mit insgesamt 17 Liedern, davon sind sechs in den Anspieltipps, und zwei Intros ein sehr solides und angenehmes R&B-Album geschaffen hat. Die Lieder sind abwechslungsreich, erzählen verschiedene Geschichten und haben unterschiedliche Kollaborationen. Und abgesehen von dem verzerrten Gesang, der ab und zu eintritt, ist T-Pains Stimme ein weiterer Meilenstein im großen und weiten R&B-Himmel.

Anspieltipps:

  • I'm N Luv (With A Stripper)
  • U Got Me
  • Fly Away
  • Going Thru A Lot
  • Dance Floor
  • Ur Not The Same
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