Hevein - Sound Over Matter - Cover
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Hevein Sound Over Matter


  • Label: Spinefarm/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 45 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Zweimal Blödsinn am Stück: Auf dem Cover prangt ein Sticker mit dem zarten Hinweis „Die Metal-Sensation aus Finnland“ und die Presseinfo flötet etwas von der „wohl innovativsten Metal/Rockband im Mainstream-Bereich“. Selten so gelacht. Denn beide Thesen kann jeder halbwegs bewanderte Rock- und Metal-Hörer auf Anhieb widerlegen. Das Sextett Hevein aus Helsinki präsentiert auf seinem Debüt „Sound Over Matter“ nämlich einen Mix aus harten Metalgitarren und sanften Cello- und Violinen-Klängen, der einem verschärft bekannt vorkommen dürfte.

Schon Apocalyptica („Inquisition Symphony“) haben vor zehn Jahren Gitarre und Cello gekreuzt. Auch Bands wie Nightwish, Evanescence und In Flames sind solchen Exkursen bekanntlich nicht abgeneigt. Hevein machen nun nichts anderes. Warum soll ein erneuter Aufguss deshalb plötzlich innovativ und sensationell sein? Ein Geheimnis, das wohl ewig eines bleiben wird. Denn aus dem üblichen Schema bricht auf „Sound Over Matter“ rein gar nichts aus.

Juha Immonen (Gesang), Leif Hedström (Gitarre, Gesang), Alpo Oksaharju (Drums), Tomi Koivunen (Bass), Aino Piipari (Violine) und Max Lilja (Ex-Apocalyptica, Cello) praktizieren mal härteren („Beg to differ“), mal etwas gemäßigteren („Worth fighting for“) Breitwand-Heavy-Metal-Sound, der mit einer ganzen Palette wohlbekannter Zutaten ausgestattet ist. Sänger Juha Immonen liefert finsterste Growls („Bleed the day“), beim Schlagzeug donnert die Doublebass („iOta“) und Leif Hedström schießt das eine oder andere thrashige Riff aus der Hüfte („Break out the hammer“). Das ist in der Tat nicht sonderlich innovativ, klingt aber durchaus hörenswert.

Anspieltipps:

  • Beg to differ
  • Bleed the day
  • Break out the hammer
  • Last drop of innocence
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