Delorean - Into The Plateau - Cover
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Delorean Into The Plateau


  • Label: Defiance/CARGO
  • Laufzeit: 38 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Nein, so eine Platte wie Deloreans „Into The Plateau” muss man nun wirklich nicht als Album verkaufen. Eine Maxi-Single zum Preis von 5,-- Euro hätte es auch getan. Denn was die vier Jungs aus dem Baskenland auf dem acht Tracks umfassenden 38-Minüter anstellen, hat maximal den Charme einer 80er-Jahre-Megamix-Vinyl-Maxi. Ihre elektronische Tanzmusik klingt nämlich so aufregend wie das Röcheln der Espressomaschine im Café Del Mar.

Versetzt mit Spurenelementen aus House, Wave, Electro und Indie-Pop, rühren Delorean auf ihrem dritten Album einen tanzbaren Sud aus groovigen, aber hitfreien Tracks an. Ob das Ganze nun „Dance Music made by Punks bzw. Punk für den House-Dancfloor“ ist, wie das Promoblättchen so schön dichtet, soll einmal dahingestellt bleiben. Irgendjemand aus der Dance-Fachabteilung wird schon etwas mit „Into The Plateau“ anzufangen wissen.

Die Songs bauen auf pumpenden Drumbeats, flirrenden Gitarren aus der Achtziger-Wave-Schublade und bollernden Bässen auf, während die Vocals zwischen verschnupft („Soon“) und sirenenartig („Complexity reducer“) aus den Boxen rascheln und dabei an die eine oder andere britische Hype-Band der letzten Jahre erinnern. So richtig hip ist der Sound der Basken dennoch nicht. Tanzbar – ja, aber niemals mitreißend. Dazu sind die Stücke entweder zu chillig („Metropolitan“) oder nicht mehr als ein Abklatsch tausendfach gehörter Electro-Tunes („No name“).

Anspieltipps:

  • Soon
  • Shibuya crossing
  • As times breaks off
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