Soundtrack - The Fast And The Furious: Tokyo Drift - Cover
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The Fast And The Furious: Tokyo Drift


  • Label: Def Jam/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 45 Minuten
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5/10 Unsere Wertung
6.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Auch wenn nicht alle Tracks aus dem Film Verwendung finden, ist die vorliegende CD ein ganz passabler Soundtrack zur liebsten Leinwandserie der Tuning-Teile-Industrie.

Actionreißer wie „The Fast And The Furious”, der in diesem Jahr bereits den dritten Aufguss, „Tokyo Drift“, erlebt, sind typische Jungsfilme mit Blockbuster-Garantie, bei denen lediglich ein paar wenige Grundregeln beachtet werden müssen: Man nehme eine übersichtliche Story, coole Musik, heiße Frauen und schnelle Autos, fertig ist die leichte Muse, die sowohl im Kino bei Popcorn und Cola, als auch bei der Zweitverwertung auf DVD zu Pizza und Bier sowie als CD-Wechsler-Futter in Soundtrackform für den Golf-GTI-Fahrer funktioniert.

Zu jedem neuen „Furious“-Streifen gehörte neben einem Original Score von Anfang an auch eine Compilation-CD, auf der sich von Film zu Film die angesagtesten HipHopper und Nu-Rocker austoben und für satte Verkaufszahlen sorgen konnten. Daran hat sich auch bei „Tokyo Drift“ nichts geändert. Ein Dutzend Tracks stellen für 45 Minuten selbst die beste Stereoanlage auf die Probe und versuchen zum einen den asiatische Flair des Films, aber auch die von den bisherigen Soundtracks gewohnte Mischung aus Rock und Rap zu reproduzieren.

Auch wenn (wieder mal) nicht alle Tracks aus dem Film Verwendung finden, ist die vorliegende CD ein ganz passabler Soundtrack zur liebsten Leinwandserie der Tuning-Teile-Industrie. Während Virgin Records das erste Soloalbum von Pharrell Williams noch immer auf Eis liegen haben, darf sich der Mega-Produzent und Songwriter auf „Tokyo Drift“ gleich dreimal austoben. Und Zwar mit zwei Tracks für die Teriyaki Boyz („Tokyo drift“ und „Cho large“), sowie zusammen mit Chad Hugo als N.E.R.D. („She wants to move“). Sixties-Pop gibt es von den 5.6.7.8’s („The Barracuda“), Electro-Rock von Evil Nine („Restless”) und Dragon Ash („Resound”) und vervösen Techno-Speed-Punk von Atari Teenage Riot („Speed”).

Für den dritten Teil von „The Fast And The Furious“ gilt dasselbe Urteil für Film und Soundtrack: Nicht so abgedreht wie der zweite Teil, aber leider auch meilenweit von der Qualität des Debüts entfernt. Aber sei’s drum. Der vierte Teil ist bereits in Planung. Und sollte Vin Diesel zurückkehren, wird eh alles besser. Ehrlich!

Anspieltipps:

  • 5.6.7.8’s – „The Barracuda”
  • Teriyaki Boyz– „Cho large“
  • N.E.R.D. – „She wants to move”
  • Far*East Movement – „Round round”
  • Don Omar Feat. Tego Calderon – „Bandaleros”
Dieser Artikel ging am um 10:29 Uhr online.
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