Lobith - Sunday Land - Cover
Große Ansicht

Lobith Sunday Land


  • Label: Monkey Music
  • Laufzeit: 39 Minuten
Artikel teilen:
6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Hinter den Entdeckern des „Sunday land“ verstecken sich Lobith, ein schweizerisches Fünfergespann, das aus Gabriela Krapf (Gesang, Piano), Julian Dillier (Schlagzeug), Jost Müller (Perkussion), Mario Scarton (Piano, Akkordeon) und Ralph Sonderegger (Kontrabass) besteht. Die Liebe zu träumerischen Melodien, die dem Pop genauso nah sind wie dem Jazz, brachte schon die zwei Alben „Five feet underground“ (2001) und “Panorama” (2003) hervor, die allerdings über die Grenzen ihres Heimatlandes heraus nur den wenigstens bekannt sein werden. Das soll sich mit der neu eröffneten Abteilung in der Schweiz, des Wiener Indielabels Monkey Music, nun ändern, die es sich nicht nehmen ließen die Veröffentlichung des dritten Werkes des Quintetts in ihre Obhut zu nehmen.

Herausgekommen ist mit Unterstützung von Peter Scherer, der schon bei Rebekka Bakken das Keyboard bedienen durfte, ein weiteres luftiges Album, das einerseits popig, verträumt und zärtlich den Hörer verzaubern will und andererseits mit der Beimengung von jazzigen Phrasierungen und Elementen, die ansonsten recht spannungs- und entwicklungsarmen Stücke auflockern und ihnen Leben geben soll. Hinzu kommt die betörende Stimme von Gabriela Krapf, welche sich wunderbar ins Geschehen einfügt und die Wirkung der Instrumente farblich unterstützt.

„Sunday land“ mag nicht jedermanns Sache sein, aber wer feinfühligen Kompositionen mit einem Schuss Jazz nicht abgeneigt ist, der sollte Lobith eine Chance geben, auch wenn den Tracks sicher an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Elan nicht geschadet hätte. Und da die Schweizer schon mit ihren Titeln „Fairytail“, „Dive into my eyes“, „Autumn breeze”, „Smell the summersun” und „Summerface” der ersten beiden Alben eine angenehme Atmosphäre versprühen, gelingt es ihnen erst recht mit Songs wie „There´s so much sky around“, „Tornado“, „Travelling“ oder „Fruit“ des neuen Werkes und den dazugehörigen Melodien.

Anspieltipps:

  • No Way
  • What Is It?
  • Lonely Afternoon
  • There´s So Much Sky Around
Neue Kritiken im Genre „Jazz“
Diskutiere über „Lobith“
comments powered by Disqus