The Sleepy Jackson - Personality (One Was A Spider One Was A Bird) - Cover
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The Sleepy Jackson Personality (One Was A Spider One Was A Bird)


  • Label: Virgin/EMI
  • Laufzeit: 43 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Luke Steel, der Kopf von The Sleepy Jackson, gilt als sehr eigenwillig. Die Band wurde schon einige Mal verändert nur er blieb. Das Debüt „Lovers“ erntete internationales Lob, sein Stil war rastlos, im 60er Jahre Look fühle er sich genauso zu Haus, wie in der Countrymusik. Die Beach Boys und George Harrison könne man erkennen, wenn man seine Musik hörte und deshalb war die Spannung auf sein zweites Album „Personality: One Was A Spider One Was A Bird“ völlig berechtigt.

Die CD-Hülle wirkt überladen, als ob sich Steel tatsächlich nicht für eine Richtung entscheiden könnte. Leider findet sich diese Vielseitigkeit nicht in seinen Liedern wieder, um das Fazit schon mal vorweg zu nehmen. Der Beginn mit „You needed more“ ist seicht, die Stimme von Steel erinnert an die Rocky Horror Picture Show. Hinzu kommt der unüberhörbare australische Akzent des Sängers, zum Glück stehen die Texte separat zum Mitlesen bereit. Bereits „Devil was in my yard“ wirkt einfallslos, besonders der Text. Ein angenehmer, eingängiger Popsong ist „God lead your soul“, sanfte Höhen und Tiefen charakterisieren ihn. Daraufhin folgt „Work alone“, der Titel ist Programm, denn er geht unter, bietet leider keine Abwechslung.

„God knows“ klingt dagegen frischer und gehört zu einem der besseren Lieder auf diesen Album. Die nächsten zwei Songs sind nicht weiter erwähnenswert, beide bieten sich nett an, müssen sich aber leider das Attribut unspektakulär gefallen lassen. „Higher than hell“ kommt choral-artig um die Ecke, Streicher werden gezielt eingesetzt und sorgen an den richtigen Stellen für Akzente. Bei „Play a little bit for love“ ist lediglich das gekonnte Bassspiel zu erwähnen. Auch Song zehn und elf sind zum skippen verurteilt; „Dream on“ hält, was der Titel verspricht, abermals sind es die Streicher, die den Charaker des Liedes formen. „How was I supposed to know“ setzt ein und lenkt „Personality“ in die Zielgerade ein. Diese Ballade ist ein ganz passabler Abschluss eines sonst eher enttäuschenden Albums.

Anspieltipps:

  • God Lead Your Soul
  • God Knows
  • Higher Than Hell
  • Dream on
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