Maná - Amar Es Combatir - Cover
Große Ansicht

Maná Amar Es Combatir


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 61 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit weltweit mehr als 19 Millionen verkauften Alben und fünf gewonnenen Grammys sind Maná aus Guadalajara, Mexiko die erfolgreichste Band Lateinamerikas. Auch in Deutschland kennt man die Band durch die Zusammenarbeit mit Santana („Corazón espinado“) aus dem Jahr 1999 und die großartige Single „En el muelle de San Blas“, die zwei Jahre später dazu führte, dass das „Best Of“-Album „Grandes“ in die Top 50 der deutschen Charts kam.

Mit ihrem neunten Studioalbum „Amar Es Combatir“ (Liebe heißt kämpfen) melden sich Fher Olvera (Gesang), Sergio Vallín (Gitarre), Juan Calleros (Bass) und Alex González (Drums) vier Jahre nach „Revolution De Amór“ zurück. Das neue Werk wurden in 3½ Monaten in Miami aufgenommen und von Thom Russo, der schon als Mixer und Toningenieur für Audioslave, Michael Jackson, Toto, Johnny Cash und Eric Clapton tätig war, produziert. Die Mexikaner stellen auch auf diesem Album ihr unglaubliches Gefühl für Melodien und federleichten Pop-Rock unter Beweis, der entfernt an die 80er Jahre New-Wave-Götter The Police erinnert. Besonders Sänger Fher Olvera eifert dabei einem gewissen Gordon Sumner alias Sting nach.

Die Jungs lassen sich zwar gerne für die CD-Booklets als knallharte Rocker ablichten, doch davon sind die Vier musikalisch meilenweit entfernt. „Amar Es Combatir“ präsentiert dafür feinen Softrock, wiederum ausschließlich auf Spanisch dargeboten, mit melodietrunkenen Stadion-Rock-Nummern (herausragend: „Manda una senal“ und die erste Singleauskopplung „Labios compartidos“), gefühlvollen Balladen („Ojalá pudiera borrarte“, „Tengo muchas alas“, „Bendita tu luz“) sowie zwei ungewöhnliche Dub- („El viaje“) und Folklore-Ausflüge („El rey tiburón“).

Auch das neue Maná-Werk ist wieder stimmiges Album, mit dem die Mexikaner alte Fans binden und neue hinzugewinnen können. Das Ganze ist zwar relativ soft und balladenlastig, aber das geht schon in Ordnung.

Anspieltipps:

  • Combatiente
  • Bendita tu luz
  • El rey tiburón
  • Manda una senal
  • Ojalá pudiera borrarte
Neue Kritiken im Genre „Rock/Pop“
7/10

Moskau '77
  • 2017    
Diskutiere über „Maná“
comments powered by Disqus