The Arcane Order - The Machinery Of Oblivion - Cover
Große Ansicht

The Arcane Order The Machinery Of Oblivion


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 46 Minuten
Artikel teilen:
5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Gitarrist Flemming C. Lund versucht schon seit geraumer Zeit eine funktionierende Nachfolgeband zu Autumn Leaves zusammenzustellen, die sich nach den zwei Alben „Embraced by the absolute“ (1997) und „As night conquers day“ (1999) Mitte 2000 aufgelöst hatte. Lange nannte sich das Projekt Scavenger, doch ein Aasfresser unter vielen wollte Lund schlussendlich doch nicht sein und gründete gemeinsam mit Raunchy-Sänger Kasper Thomsen, seinem ehemaligen Kollegen Boris Tandrup (Bass) und Morten Løwe Sørensen (Schlagzeug) The Arcane Order.

Das erste gemeinsame Kind nennt sich „The machinery of oblivion“ und hat vor allem eins im Sinn: Brutal und ungebremst nach vorne zu preschen. Der kurze „Prologue: The machinery of oblivion“ zu Beginn ist eine stille Ausnahme, der Rest gebärdet sich ungehalten und marschiert, wie der Titel impliziert, mit maschineller Präzision von einem Track zum nächsten. Melodien (einziger Sonderfall „The sanity insane“) bleiben auf der Strecke, genauso wie Ideen- und Abwechslungsreichtum.

Ein äußerst zwiespältiger Pluspunkt ist der eigene Klang der neun Stücke, dummerweise sind diese schwer auseinander zu halten, was zumindest durch die Härte und Kompromisslosigkeit der Songs Ausgleich findet. Die rar gesäten Unterscheidungsmerkmale zeugen zumindest davon, dass hier eindeutig mehr drin gewesen wäre. Momente wie zum Schluss von „Bloodlust“, in dem sich Thomsen stimmlich immer weiter hinaufschwingt oder einzelne Solo-Passagen lockern den Gesamteindruck auf, mehr als Durchschnitt in technischer Perfektion ist „The machinery of oblivion“ dennoch nicht.

Anspieltipps:

  • Breathe The Poison
  • Flames Of Liberation
  • A Sevenfold Condemnation
  • In A Hail Of Deadly Bullets
Neue Kritiken im Genre „Thrash Metal“
7/10

Seasons Of The Black
  • 2017    
6/10

The Devil Strikes Again
  • 2016    
Diskutiere über „The Arcane Order“
comments powered by Disqus