Planet Alliance - Planet Alliance - Cover
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Planet Alliance Planet Alliance


  • Label: Metal Heaven/SOULFOOD
  • Laufzeit: 48 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

So schnell geht das. Kurz eine Anfrage des Labels für ein All Star-Projekt und eine neue Supergroup ist geboren. Wenigstens hat sich Produzent Anders Theander (Pain Of Salvation, Last Tribe, Cloudscape) beim LineUp nicht lumpen lassen und einige fähige Männer um sich geschart, die beim Planet Alliance in die Saiten hauen bzw. die Felle schlagen dürfen. Da wären zum einen die eigenen Schäfchen von Last Tribe und Cloudscape, Mike Andersson (Gesang, Keyboard), Magnus Karlsson (Gitarre, Keyboard) und Jaime Salazar (Schlagzeug), der Ex-Ozzy Osbourne und Gary Moore-Bassist Bob Daisley, die Hammerfall-Abteilung mit Magnus Rosén (Bass) und Anders Johansson (Schlagzeug), sowie Janne Stark von Locomotive Breath (Gitarre), Carl-Johan Grimmark von Narnia (Gitarre) und Matthias Eklundh von Freak Kitchen (Gitarre).

Die elf Stücke wurden alle in den Roastinghouse Studios in Malmö, Schweden eingespielt und für die Produktion zeichnet sich logischerweise Anders Theander verantwortlich, der seine Aufgabe sehr pflichtbewusst erfüllt hat. Prinzipiell gibt es keinen Füller auf dem Werk, auch wenn die wirklichen Höhepunkte fehlen. Das erklärt sich dadurch, dass die Richtung in die „Planet Alliance“ geht, nämlich eine Schnittmenge aus melodischem Hardrock und gemäßigtem Metal, schon dermaßen zitatverseucht ist, dass sich unweigerlich und nahezu pausenlos Ähnlichkeiten oder Parallelen beim Hörgenuss einschleichen.

Seine Stärken bezieht die Truppe daher vorrangig aus den technischen Spielweisen der einzelnen Mitglieder, die nicht nur ein 0815-Programm runterspulen dürfen, sondern auch mehrere Soli über die knapp 50 Minuten verteilen, von denen jedes seinen eigenen Charme und Charakter besitzt. Ein paar nette Hooks, die Sänger Andersson mal gefühlvoll mal forsch intoniert, sind ebenso aufzufinden (z.B. in „Remember me“, „Divided we stay“) und gemeinsam mit den Darbietungen der restlichen Künstler ist eine Scheibe entstanden, die eigentlich nichts Neues bietet, aber dennoch ganz nett ist.

Anspieltipps:

  • Where To Go
  • Divided We Stay
  • Calling My Name
  • It´s Your Cross To Bear
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