Into Eternity - The Scattering Of Ashes - Cover
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Into Eternity The Scattering Of Ashes


  • Label: Century Media/EMI
  • Laufzeit: 42 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Die 1997 gegründete Band Into Eternity zeichnet sich durch einen Sound aus, der genauso irrwitzig wie genial ist. Die Jungs aus Kanada spielen nämlich eine progressive Mischung aus Power, Thrash und Melodic Death Metal, die sich von Album zu Album in neue künstlerische Höhe aufmacht. Hielt die Fangemeinde den Vorgänger „Buried In Oblivion“ (2004) bis jetzt für das definitive Band-Meisterwerk, dürfte dieser Thorn mit dem vierten Album „The Scattering Of Ashes“ arg ins wackeln geraten.

Ausgestattet mit dem neuen Sänger Stu Block (Ex-Omega Corwn, seit Januar 2005 dabei) haben Into Eternity noch mal eine Schippe draufgelegt und elf durch und durch spannende Songs eingespielt, die von Mixer Andy Sneap (Exodus, Caliban, Arch Enemy, Kreator) amtlich auf CD gebracht wurden. Dieser Quantensprung, bestehend aus einer anständigen Produktion und einem vielseitigen Sänger, der sich mit Co-Vocalist Tim Roth hervorragend ergänzt, könnte für den endgültigen kommerziellen Durchbruch der Kanadier sorgen und viele Probleme lösen. Denn wer sich über die ständigen Line-up-Probleme der Band wundert, darf nicht vergessen, dass die Musiker im normalen Leben bürgerlichen Jobs wie Taxifahrer und Verkäufer nachgehen und Into Eternity quasi als zweites Standbein betreiben. So geht dann für eine Tour schon mal ein ganzer Jahresurlaub drauf, wie für die kommende „Gigantour“ (im Paket mit u.a. Megadeth, Arch Enemy und Opeth).

Stu Block (Clean Vocals), Tim Roth (Death Vocals, Gitarre), Troy Bleich (Bass) und Jim Austin (Drums) gehen auf ihrer vierten Scheibe mit einer ordentlichen Portion Härte zur Sache, die durch zahlreiche Breaks und vertrackte Einlagen in eine kaum zu klassifizierende Stilistik zu bringen ist. Doch genau das macht das Besondere an dieser Band aus. Die Songs drehen und wenden sich, mal gibt es richtig was auf die Fresse („Nothing“) und dann werden wieder hitverdächtige Killermelodien aus dem Hut gezaubert („Severe emotional distress“, „Surrounded by night“). Langeweile kommt dabei nie auf, eher ungläubiges Staunen. Eine reife Leistung, bei der besonders die Gesangsmischung aus Rob-Halford-Geschrei und fiesem Death-Gegrunze heraussticht.

Anspieltipps:

  • Out
  • Surrounded by night
  • A past beyond memory
  • Pain through breathing
  • Severe emotional distress
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