Wolf - The Black Flame - Cover
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Wolf The Black Flame


  • Label: Century Media/EMI
  • Laufzeit: 48 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Pure Kost für Traditionalisten. Kein Schnickschnack. Gewiss nicht klischeefrei.

Old School, Baby! Auf „The Black Flame”, dem vierten Wolf-Album, ist absolut gar nichts „Nu“, „Post“, „Core“ oder „New Wave of irgendwas“. Die schwedische Band geht zu 100% im traditionellen Heavy Metal der 80er Jahre auf und präsentiert auf ihrem Century-Media-Debüt einen lebendigen Ausflug in die Zeit von Flying-V-Gitarren und ehrlicher Heavy-Metal-Ekstase. Da kreischt kein angestochenes Metalcore-Brüllaffenschwein, Songs werden nicht von Keyboards zugeschmiert und die Gitarren schrubben nicht im tiefsten Notenkeller herum, wo sie gar nichts zu suchen haben.

Pure Kost für Traditionalisten. Kein Schnickschnack. Gewiss nicht klischeefrei – dafür stehen Niklas Stälvind (Vocals, Gitarre), Mikael Goding (Bass), Johannes Losbäck (Gitarre) und Neuzugang Tobias Kellgren (Drums). Sie hauen auf „The Black Flame“ zehn Songs im Fahrwasser von Mercyful Fate („Demon“), Judas Priest („The dead“), Gamma Ray („At the graveyard“) und Iron Maiden („Make friends with your nightmare”) heraus, die Metalheads die Freudentränen in die Augen treiben dürften.

Mit klassischem Songwriting, das treibende Rhythmik mit packenden Riffattacken verbindet, galoppieren die Schweden durch die Produktion von Fredrik Nordström (At The Gates, Arch Enemy, Dimmu Borgir), der den Jungs in den berühmten Studio Fredman einen druckvollen Sound auf die Horrormasken gezaubert hat. Dabei sind solche Kultstücke wie „Steelwinged savage reaper” (Helloween lassen grüßen) oder „The bite” herausgekommen, die für jeden True-Metal-Kuttenträger ein einziges Fest darstellen.

Anspieltipps:

  • Demon
  • The dead
  • I will kill again
  • Steelwinged savage reaper
  • Children of the black flame
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