Kool Savas - Optik Takeover - Cover
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Kool Savas Optik Takeover


  • Label: Subword/SonyBMG
  • Laufzeit: 73 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Deutschlands Rap-Elite definiert sich nicht nur über krasse Skills und fette Beefs, sondern auch über eigene Labels, auf denen ihre Crews den heißesten Scheiß veröffentlichen. So hat zum Beispiel Eko Fresh sein German-Dream-Label, Bushio ist der King von Ersguterjunge und Kool Savas der Steuermann der Berliner Firma Optik Records.

Als letzte im Bunde bringt nun auch die Posse von Kool Savas eine umfassende Label-Werkschau auf den Markt. „Optik Takeover“ heißt das Teil und kommt mit 19 Tracks (bzw. 24, denn die limitierte Erstauflage hat noch fünf Bonus Tracks!) von Kool Savas, Ercandize, Amar, Caput, Moe Mitchell, Sinan, DJ Nicon und natürlich der wunderbaren Melbeatz alias Melanie Wilhelm daher, die auch für den Großteil des gepflegten Bumm Bumm (anderswo auch Produktion genannt) verantwortlich ist.

Optik Records ist seit Mitte 2002 am Markt tätig und wird regelmäßig zu den beliebtesten Labels der Szene gewählt. Da wird es durchaus mal Zeit, dass auch die Berliner einen Longplayer kompilieren. Dass es am Ende aber auch nur darum geht, die Konkurrenz in die Schranken zu weisen und festzustellen, „wer in Deutschland die beste Technik, die treffendsten Vergleiche, die variabelsten Flows, die größte Themenvielfalt und die lautesten Beats hat“, dürfte von vornherein klar sein. Trotzdem: Die Optik-Crew prahlt und pöbelt sich in etwas über 70 Minuten auf abwechslungsreiche Art und Weise durch nicht immer ganz taufrische Beats und Hooks, die dennoch verdeutlichen, warum Optik Records in der Champions League spielt.

Auch wenn man den einen oder anderen Baustein schon gehört hat, wird das Album zu keiner Zeit langweilig oder fällt mit minderwertigen Tracks aus dem Rahmen. Ein perfektes Teil, um die Berliner Optik-Posse kennen zu lernen.

Anspieltipps:

  • Traum
  • Bye bye
  • Homo thugs
  • Komm mit mir
  • Fick dich nicht
  • 2005 til infinity
  • U ain’t fuckin’ with us
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