The Sunshine Underground - Raise The Alarm - Cover
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The Sunshine Underground Raise The Alarm


  • Label: Red Ink/ROUGH TRADE
  • Laufzeit: 50 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Es ist den meisten Bands und Musikern ein Gräuel, dass sie stets und ständig mit anderen Künstlern verglichen werden. The Sunshine Underground werden davon auch nicht verschont bleiben. Allein Sänger und Gitarrist Craig Wellington bietet sich förmlich an. Wenn man die hohe Stimme von Robert Harvey (The Music) mit der dramatischen von Brandon Flowers (The Killers) mixen würde, dann käme zu 99,9 % die Stimme des Sunshine Underground Frontmannes heraus. Die Musik der Band selbst ist da schon schwieriger zu charakterisieren. Fest steht nur: Die vier Herren aus Leeds spielen Rock, der mit Nachdruck zum Tanzen auffordert. Zu den bereits eben genannten Killers und The Music reihen sich nun auch noch The Rakes und The Bravery hinzu. Und selbst der Vergleich zu diesen vier Bands reicht bei Weitem nicht aus, um den Sound zu beschreiben, der dem Hörer auf „Raise The Alarm“ entgegentönt.

„Put You In Your Place“ kursierte schon eine ganze Weile im Internet herum und hinterließ –besonders in Großbritanien – große Neugier. Nun erscheint das Debütalbum und damit bietet sich genügend neues Material, das mit bisher da gewesenem verglichen werden kann. Man kann es allerdings auch in knappe Worte fassen: „Raise The Alarm“ überzeugt auf voller Linie. Freunden von Attributen sei Folgendes gesagt: Auf diesem Debüt findet sich treibender, lauter, eingängiger, überschwänglicher, ansteckender, vielseitiger Dance-Rock, der mehr als einmal Spaß beim Durchhören macht.

„Comercial Breakdown“ zum Beispiel klingt wie einer der besten The-Killers-Songs, den diese nur nie geschrieben haben. Aber auch für Verschnaufpausen ist gesorgt, „Somebody's Allways Getting In The Way“ zum Beispiel zeigt die ruhigere Seite von The Sunshine Underground. Die Energie, die besagter Frontmann Craig Wellington mit seinen Kollegen Stuart Jones (Gitarre), Daley Smith (Bass) und Matthew Gwilt (Schlagzeug) schafft, bringt auch die letzten eingeschlafenen Füße wieder zum Kribbeln, lediglich der Gesang könnte dem Einen oder Anderen nach fünf, sechs Songs genügen.

Erklärtes Ziel des Quartetts sei es, dem Publikum live so einzuheizen, dass sie sich regelrecht mit den Fans verbunden werden, da sie die Musik spielten, welche die Menschen hören wollten. Es sieht im Moment nicht danach aus, als ob sich diesem Ziel Irgendwas oder Irgendwer in den Weg stellen wird.

Anspieltipps:

  • Panic Attack
  • Put You In Your Place
  • Comercial Breakdown
  • Somebody's Allways Getting In The Way
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