Ostkreutz - Motor - Cover
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Ostkreutz Motor


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 29 Minuten
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1/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Den Rezensenten juckt es in den Fingern. Schon nach den ersten Tönen dieses mit (zum Glück) 29 Minuten extrem kurz geratenen Albums. Und wie von Geisterhand bewegen sich die Finger auf der Tastatur und tippen ein unverblümtes „was zur Hölle machen diese Idioten da???“...

Halt! Legen Sie den Hörer wieder zurück! Damit sind natürlich nicht die Herren Künstler gemeint (hinter dem Projekt Ostkreutz verbirgt sich das Berliner Duo „Maximum“ und „Minimum“), sondern die Verantwortlichen der Plattenfirma Warner Music, die sich tatsächlich erdreisten, diesen Kleister herauszubringen und mit einer aufwändigen Kampagne in den Markt zu drücken. Gratulation, das hat die eigentlich als seriös bekannte Firma wahrlich schlau gemacht.

An Ostkreutz werden sich die Geister scheiden. Maximum und Minimum präsentieren dem Hörer elf Songs in einer Phantasiesprache aus Deutsch und Russisch mit so vielsagenden Titeln wie „Gangbang“, „Vibrator“, „Elektrobaby“ und „Tanzen, Wurst und Bier“. Musikalisch wird das sinnlose Gebrabbel in stoische Bumm-Zack-Bumm-Rhythmen und zackige (geklaute) Riffs irgendwo zwischen Rammstein, Trio und Scooter verpackt, dass dem Hörer schon nach kurzer Zeit die Haare zu Berge stehen. Und das hat nichts mit fehlendem Humor zu tun. „Motor“ ist substanzloser Brei, der eine einzige Vergewaltigung des guten Geschmacks darstellt und den zahlenden Käufer schlicht und ergreifend verarscht. Deshalb lasst bloß die Finger weg!

Anspieltipps:

  • Rock
  • Elektrobaby
  • Tanzen, Wurst und Bier
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