R.E.M. - And I Feel Fine: The Best Of The I.R.S. Years 1982-87 - Cover
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R.E.M. And I Feel Fine: The Best Of The I.R.S. Years 1982-87


  • Label: Capitol/EMI
  • Laufzeit: 155 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum ihrer Tonträgerkarriere holt das alte Label von R.E.M. ein schönes Sammlerstück aus dem Archiv.

Bevor R.E.M. bei Warner Bros. zu einem Multi-Millionen-Dollar-Act wurden, war die Band aus Athens, Georgia beim I.R.S.-Label (gehört Mike Copeland, dem Bruder des Police-Drummers Stewart Copeland) unter Vertrag. Dieses musste die Band gerade in dem Moment an den Konkurrenten abgeben, als sie nach fünf Alben in fünf Jahren von Insidertipp zum weltweit erfolgreichen Rockact wurde. Dennoch kann I.R.S. auf diverse Hits verweisen, die Michael Stipe (Gesang), Peter Buck (Gitarre), Mike Mills (Bass) und Bill Berry (Drums) unter der Fahne des Indie-Labels veröffentlichten. Und so wundert es niemanden, wenn die alte Plattenfirma alle Nase lang eine neue Kopplung mit R.E.M.-Songs auf den Markt wirft.

Jetzt ist es wieder mal soweit und I.R.S. servieren uns mit „And I Feel Fine: The Best Of The I.R.S. Years 1982 – 1987“ einen satten Happen aus der R.E.M.-Frühphase. Insgesamt 21 Titel haben die Macher auf dem Album untergebracht, die den Werdegang des Quartetts von einer lärmenden Garagenband, hin zu einer der führenden Rockgruppen auf diesem Planeten aufzeigen. Doch der eigentlich Schatz an dieser Retrospektive ist eine Bonus-CD, die nur der limitierten Auflage von „And I Feel Fine“ beiliegt. Hier wurden nochmals 21 Songs zusammengestellt, von denen rund die Hälfte unveröffentlicht sind.

So dürfen sich alle Jäger und Sammler auf Demos von „Gardening at night“, „Mystery to me“ und „Hyena“ sowie Alternativversionen von „Finest worksong“, „Radio free Europe“ und „Just a touch“ freuen. Dazu kommen der Session-Outtake „Bad day“ und diverse Livemitschnitte („Life and how you live it“, „Ages of you“, „We walk“ usw.). Ein Schmankerl stellt darüber hinaus die Frühfassung von „All the right friends“ dar, dessen Endfassung auf dem Soundtrack zum Tom-Cruise-Film „Vanilla Sky“ erschien. Mit „Superman“ schließlich hat man auch eine Coverversion in die Trackliste mit aufgenommen. Das Original stammt vom texanischen Quintett The Clique, und die R.E.M.-Bearbeitung ist allein deswegen schon bemerkenswert, weil Mike Mills hier als Leadsänger debütierte.

Rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum ihrer Tonträgerkarriere holt das alte Label von R.E.M. ein schönes Sammlerstück aus dem Archiv, das sowohl musikalisch (sowieso), als auch vom Sound (alle Stücke wurden im Mai/Juni 2006 remastert) und der Aufmachung (sämtliche Lieder werden im Booklet von der Band kommentiert) her überzeugen kann. Das sind mehr als 2½ Stunden Musik, mit denen sowohl die beinharten Fans, als auch die Hörer befriedigt werden können, die R.E.M. erst seit dem Wechsel zu Warner Bros. kennen.

Anspieltipps:

  • The one I love
  • Begin the begin
  • Finest worksong
  • Radio free Europe
  • So. Central rain (I’m sorry)
  • It’s the end of the world as we know it (and I feel fine)
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