The Rapture - Pieces Of The People We Love - Cover
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The Rapture Pieces Of The People We Love


  • Label: Vertigo/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 44 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

The Rapture aus New York zählen zu der Sorte Bands, die mit zappeligem Indie-Dance-Rock eine wachsende Schar williger Anhänger akquiriert. Das gelang bereits auf dem Debüt „Echoes“ (2003) und soll nun auf „Pieces Of The People We Love“ fortgesetzt werden. Dazu zogen sich Gabriel Andruzzi (Keyboards, Saxophone, Percussion), Luke Jenner (Gesang, Gitarre), Vito Roccoforte (Drums) und Mattie Safer (Bass, Gesang, Keyboards) mit rund 30 neuen Songs in die Sear Sound Studios in New York zurück, um mit Paul Epworth (The Futureheads, Bloc Party) und Ewan Pearson (Chemical Brothers, Depeche Mode) eine Auswahl für das Album einzuspielen. Darüber hinaus flogen die Jungs auch noch nach Los Angeles, um dort mit DJ Danger Mouse (Gnarls Barkley, Gorillaz) zu arbeiten.

Von dem Berg neuer Tracks blieben exakt zehn für das vorliegende Album übrig. Diese grooven mal funky as Hell („Don gon do it“), springen rhythmisch im Zickzack („Pieces of the people we love”), dengeln und pluckern wie The Police auf Drogen („Get myself into it”), gehen zu hysterischen Vocals und kreissägenartigen Gitarrensounds ganz tief in den Bass-Keller („First gear”) oder machen einfach nur auf albern wie Bolle („Whoo! Alright - yeah... uh huh“). Das alles ist schwer elektronisch und nur selten so gitarren- und groovelastig wie in „The devil“, dem besten Songs des Albums.

Ganz klar, The Rapture sind ein bisschen ausgeflippt. Die ganze Platte ist ein einziges nervösen Fiepen, Klappern und Zerren, für das schon mal eine gute Melodien geopfert wird. Hauptsache es groovt irgendwie. Das ist komischerweise ziemlich ansteckend, kann aber auch recht schnell nerven. Auf jeden Fall schwirrt einem nach dem Genuss von „Pieces Of The People We Love“ ganz schön der Kopf.

Anspieltipps:

  • The devil
  • Don gon do it
  • Get myself into it
  • Live in sunshine
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