Death Breath - Stinking Up The Night - Cover
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Death Breath Stinking Up The Night


  • Label: Black Lodge/Rough Trade
  • Laufzeit: 40 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Nicke Andersson (bekannt durch Nihilist, Entombed, The Hellacopters) am Schlagzeug und Mikrophon, sowie Robert Pehrsson (Gesang, Gitarre) und Mange Hedquist (Bass) bilden die Stockholmer All-Star-Formation Death Breath, die, wie der Bandname bereits andeutet, typisch schwedischen Old School Death Metal spielen. Bei den Vocals wird das Trio von Fred Estby (Dismember), Jörgen Sandström (Ex-Grave) und Scott Carlson (Repulsion) unterstützt, produziert wurde der rumpelnde Übungskellersound ganz stilecht in Eigenregie und „Stinking Up The Night“ ist das Ergebnis dieses Spaßprojekts, auf dem sich die erfahrenen Musiker nach Herzenslust austoben können.

Todesmetall alter Schule, ohne Schnickschnack und Kompromisse, lautete die Devise des Albums. Die Produktion ist äußerst rau und das Mastering von Henrik Jonsson (The Hellacopters, Sahara Hotnights, Per Gessle) klingt naturbelassen. Will heißen: Ein getriggertes Schlagzeug oder ähnliche Späßchen hört hier ganz bestimmt nicht. Digital Recording ist demnach ein Fremdwort.

Folgerichtig schroten Death Breath zackig durch relativ simpel angelegte Stücke wie „Chopping spree“, „Dragged through the mud“ und „Coffins of the unembalmed dead“, als hätten wir 1986 und nicht 2006. Ab und zu wird das Tempo etwas verschleppt („Heading for deception“), doch die meiste Zeit bieten die Schweden deftiges Nackenbrechermaterial zwischen Death und Thrash Metal zum heftigsten Matte-Schwingen. Lediglich der Schlusstrack „Cthulhu fhtagn!“ fällt als schleppend langsames Doom-Epos aus dem Rahmen. Doch bis dahin haben Band und Hörer einigermaßen Spaß gehabt und einen urwüchsigen Ritt in die Vergangenheit zurückgelegt.

Anspieltipps:

  • A morbid mind
  • Cthulhu fhtagn!
  • Chopping spree
  • Coffins of the unembalmed dead
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