Frank Lauber - More Than Words - Cover
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Frank Lauber More Than Words


  • Label: Edel Records
  • Laufzeit: 49 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Pop-Duo Marshall & Alexander hat sich bislang mit ihrer Devise „Melodie statt Beat, Klang statt Staccato, Innovation statt Remake“ sehr erfolgreich durchgesetzt, selbst wenn den Neuinterpretationen alter Songs („Unchained melody“, „You´ve lost that loving feeling“, „You´ve got a friend“, „Senza una donna“, „Scarborough fair“) und den eigenen Stücken immer die Beliebigkeit durchschnittlicher Radioformate anhaftet. Eine Hommage an die Beiden hat nun Jazz-Saxophonist Frank Lauber eingespielt, der Marc Marshall und Jay Alexander einiges zu verdanken hat, denn der 30jährige wollte sein musikalisches Können bereits an den Nagel hängen, dem Druck, der auf ihm lastete, nachgeben.

Erst anfänglich als Roadie gemeinsam mit Marshall & Alexander unterwegs, stand er kurze Zeit später nach knapp einem Jahr wieder auf der Bühne und entschied sich dafür seine künstlerische Laufbahn erneut aufzunehmen. Sein erstes Ziel war eine Kollaboration mit den Menschen, die ihm die zweite Chance ermöglicht hatten und so nahm „More than words“, das erste Album unter eigenem Namen, immer konkretere Formen an, das einige Songs des Pop-Duos in ein jazziges Gewand stecken sollte.

Stimmliche Unterstützung fand er in Simone Larsen von D´Sound und dem hochgelobten Bochumer Jeff Cascaro und gemeinsam mit seinen Café du Sport-Kollegen Bruno Müller (Gitarre) und Christian von Kaphengst (Bass), sowie Florian Dauner (Schlagzeug, unter anderem bei Die Fantastischen Vier), Rhani Krija (Perkussion) und Joo Kraus (Trompete) bestreitet er die instrumentalen Parts. Herausgekommen ist ein in schwelgerischen Jazz-Phrasierungen badendes Werk, das zwischen Mid- und Downtempo wechselt und auf angenehmen Groove setzt. Wer sich langsam ausbreitende, nicht störende, genüsslich plätschernde Musik für unterschiedlichste Nebenaktivitäten sucht, hier ist sie.

Anspieltipps:

  • Solo Tú
  • Hey Little Boy
  • Bridges Over Water
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