Brian Setzer - 13 - Cover
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Brian Setzer 13


  • Label: Neo/SonyBMG
  • Laufzeit: 44 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Für sein neues Album verlässt Brian Setzer die Rockabillypfade und integriert Blues-, Hardrock (!) und Rock’n’Roll-Einflüsse in die Songs.

In letzter Zeit braucht Brian Setzer immer irgendein Konzept für seine Alben. Und wenn sich partout mal keins finden lässt, wird sich einfach eines mit der heißen Nadel gestrickt. Zum Beispiel dieses: „13“ ist das dreizehnte Brian-Setzer-Album – aber nur, wenn man jene Werke zählt, die aus der eigenen Feder des Sängers und Gitarristen stammen. Ach ja, „13“ hat natürlich auch exakt 13 Songs. Ist das nicht drollig?

Für sein neues Album verlässt Brian Setzer die Rockabillypfade und integriert Blues-, Hardrock (!) und Rock’n’Roll-Einflüsse in die Songs, die den Staub der Straße atmen und allenfalls in Ansätzen an vorherige Produktionen erinnern. Eingespielt hat Setzer die Scheibe mit seiner Stammtruppe, bestehend aus Bernie Dressel (Drums) und Ronnie Crutcher (Bass), sowie dem alten Stray-Cats-Kumpel Slim Jim Phantom, der bei der Selbstparodie „Really rockabilly“ an den Drums mitwirkt. Diese leichte Kurskorrektur steht dem 47-Jährigen Musiker aus Long Island, New York ausgesprochen gut, auch wenn nicht alle Titel auf „13“ ein gleichbleibend hohes Niveau besitzen.

Der neue Longplayer schafft es mühelos, gute Laune zu verbreiten und nebenbei ein paar eindeutige Botschaften rüberzubringen (die Talentshow American Idol ist großer Mist, aus „We are the Marauders“). Damit hat Brian Setzer sein Ziel im Prinzip schon erreicht. Denn mehr kann man schließlich nicht verlangen.

Anspieltipps:

  • Drugs & Alcohol
  • We are the Marauders
  • Broken down piece of junk
  • When hepcat gets the blues
  • Bad bad girl (in a bad bad world)
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