Killswitch Engage - As Daylight Dies - Cover
Große Ansicht

Killswitch Engage As Daylight Dies


  • Label: Roadrunner/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 44 Minuten
Artikel teilen:
5.5/10 Unsere Wertung
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Killswitch Engage scheinen endlich zu einer fixen Formation gefunden zu haben. Nachdem sich nämlich der Erfolg nach und nach auszuweiten begann, verließ Sänger Jesse Leach 2002 zugunsten seiner Ehe die Band und wurde durch den derzeitigen „Blood Has Been Shed“-Vokalisten Howard Jones ersetzt. Der Bekanntheitsgrad der Truppe stieg allerdings unaufhörlich weiter und führte zu einer halben Million abgesetzter Einheiten der letzten Scheibe „The end of heartache“ (2004) in den Vereinigten Staaten.

Den Triumphzug fortsetzen wollen Howard Jones (Gesang), Adam Dutkiewicz (Gitarre), Joel Stroetzel (Gitarre), Mike D´Antonio (Bass) und Justin Foley (Schlagzeug) nun mit „As daylight dies“, das die Strukturen des Vorgängers aufgreift und in noch massenkompatiblere Bahnen lenkt. Darunter zu verstehen ist die geradezu auffällige Verwendung von Emo-lastiger Untermalung, die in wirklich jedem Track mit klaren Vocals und Düsterflair verziert wird. Das ist an sich nichts schlechtes, wie bereits der letzte Output der 36 Crazyfists „Rest inside the flames“ gezeigt hat, allerdings geben die Jungs aus Alaska auch nicht vor etwas anderes zu sein, sondern haben die Wörter „Leid“ und „Emotion“ dick auf ihre Fahnen geschrieben. Bei dem Fünfer aus Massachusetts verhält sich das Material auf „As daylight dies“ nämlich entgegengesetzt der Erwartungen, kraftvolles Riffing wird besänftigt und Breakdowns und Refrains dienen meistens dazu um eingängige Parts unterzubringen, jedoch wirken diese oftmals nicht schlüssig.

Die Moshpit-Parts werden durch Schunkel-Rhythmen zerschmettert und die Melodien verkleben die Doublebassdrum. Abgesehen davon wurden die elf Stücke zumindest anständig von Dutkiewicz produziert, der bereits bei Unearth oder All That Remains für den richtigen Klang sorgte, wodurch die härteren Teile der Songs ordentlich drücken und Laune machen, wäre da nicht die allgegenwärtige Chart-Anbiederung. Zusätzlich schade ist die Tatsache, dass vieles auf „As daylight dies“ bekannt oder vorhersehbar klingt und nicht nur, was die Metalcore-Passagen betrifft. Ohne Zweifel haben sich Killswitch Engage in gefährliches Territorium bewagt, das ihnen mit Sicherheit einige Touren öffnen wird, aber in gleichem Maße Fans verunglimpfen könnte. Wem das hier zu soft sein sollte, greift einfach zur neuen Unearth, die ebenfalls aus Massachusetts stammen. Auf „III: In the eyes of fire“ fehlt dann zumindest nerviges süßliches Gedudel und technisch sind die Jungs auf gleicher Höhe.

Anspieltipps:

  • For You
  • Eye Of The Storm
  • This Is Absolution
  • Still Beats Your Name
Dieser Artikel ging am um 07:05 Uhr online.
Neue Kritiken im Genre „Metalcore“
4/10

Caliban
Ghost Empire

  • 2014    
8.5/10

Trivium
Vengeance Falls

  • 2013    
Diskutiere über „Killswitch Engage“
comments powered by Disqus

Einfach losschreiben!

X

Ergebnisse: