Bullet For My Valentine - Hand Of Blood EP - Cover
Große Ansicht

Bullet For My Valentine Hand Of Blood EP


  • Label: Gun Records/SonyBMG
  • Laufzeit: 23 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Wer mit dem Gedanken spielt, ein BFMV-Konzert zu besuchen, erhält mit „Hand Of Blood“ einen extrem günstigen Einblick in die Live-Qualitäten der Waliser.

Ein netter Zeitvertreib für alle Fans der Waliser Shootingstars von Bullet For My Valentine: Die nagelneue EP „Hand Of Blood“ bietet sämtliche Singleauskopplungen des erfolgreichen Debüts „The Poison“ (09/2005) und den vergriffenen Song „Cries in vain“ als Live-Einspielungen aus der Londoner Brixton Academy vom 28. Januar 2006. Mit diesen knapp 20 Minuten muss der Fan auskommen, bevor Ende Oktober eine vollwertige Live-DVD und im November die nächste Tour durch Deutschland startet. Rundumversorgung galore sozusagen.

Der Karrierestart lief wirklich nicht übel für Matt Tuck (Gesang), Michael Padget (Gitarre), Jay James (Bass) und Michael Thomas (Drums). „The Poison“ verweilte über ein halbes Jahr in den deutschen Album-Charts, die Bravo-Kids fahren total auf die Band ab und die Presse ging durchaus manierlich mit Bullet For My Valentine um. Dass man den Jungs bzw. deren Plattenfirma mit dieser Veröffentlichung aber ganz locker nichts weiter als Geldmacherei unterstellen könnte, steht auf einem anderen Blatt.

Allerdings: Wer mit dem Gedanken spielt, einen der BFMV-Gigs in Deutschland zu besuchen, erhält mit „Hand Of Blood“ einen extrem günstigen Einblick in die Live-Qualitäten der Waliser. Diese knallen ihren Hörern nämlich mit dem Titelsong sowie „Suffocating under words of sorrow (what can I do)”, „Cries in vain”, „Tears don’t fall” und „All these things I hate (revolve around me)” einen starken Metalcore-Batzen vor den Schädel, der weit weniger Nerv- und Schmacht-Potenzial besitzt, als so manch andere Brüll/Kreisch/Blut-und-Tränen-Combo auf diesem Planeten. Das Material ist fast schon konventionell, aber irgendwie – oder vielleicht gerade deswegen – auch gut.

Anspieltipps:

  • Cries in vain
  • All these things I hate (revolve around me)
  • Suffocating under words of sorrow (what can I do)
Neue Kritiken im Genre „Rock“
9/10

News Of The World (40th Anniversary Edition)
  • 2017    
8/10

Automatic For The People (25th Anniversary Edition)
  • 2017    
Diskutiere über „Bullet For My Valentine“
comments powered by Disqus