Thunder - Robert Johnson´s Tombstone - Cover
Große Ansicht

Thunder Robert Johnson´s Tombstone


  • Label: Frontiers Records
  • Laufzeit: 53 Minuten
Artikel teilen:
7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

„Robert Johnson´s Tombstone“ ist das dritte Werk in der zweiten Thunder-Periode.

Anders als ihre vor kurzem hinzugekommenen Labelkollegen Pretty Maids, haben sich Thunder vom Ausbleiben eines kommerziellen Erfolges ihrer Platten unterkriegen lassen und sind für ein paar Jahre getrennte Wege gegangen, obwohl sie Bon Jovi auf ihre „These days“-Tour mitgenommen hatten. Die erneut unzufriedenstellenden Verkaufszahlen des etwa ein Jahr später erschienenen Werkes „The thrill of it all“ (1997) wogen schwerer als die Genugtuung mit einer Wollmilchsau wie den Rockern aus New Jersey durch die Länder zu tingeln und so kam es schlussendlich zum Split. Erst die Einladung zur britischen „Monster´s of Rock“-Tournee 2002 führte zur Reunion und den darauffolgenden Scheiben „Shooting at the sun“ (2003) und „The magnificent seven“ (2005).

„Robert Johnson´s tombstone“ ist so gesehen das dritte Werk in der zweiten Periode Thunders und setzt den Weg auch konsequent fort, der Danny Bowes (Gesang), Ben Matthews (Gitarre, Keyboard), Luke Morley (Gitarre), Chris Childs (Bass) und Harry James (Schlagzeug) mit dem Vorgänger bereits wieder ein wenig ins Gespräch brachte. Knackige Rocksongs mit dem richtigen Pep und einem charismatischen Sänger, der sowohl schmachten als auch aggressiver an die Arbeit gehen kann, waren schon immer die Markenzeichen der Londoner und auch auf ihrem neuesten Werk sind diese Zutaten zu finden.

Ob dabei nun astreine Hardrocker wie „Don´t wanna talk about love“, „Last man standing“ oder „Andy Warhol said“ herausschauen, eher balladeske Klänge angeschlagen werden („A million faces“, „My darkest hour“, „It´s all about you“) oder altbekannte und -bewährte Rockstrukturen aufgegriffen werden („Dirty dream“, „The devil made me do it“, „What a beautiful day“, „Stubborn kinda love“) ist nebensächlich, denn die Qualität stimmt hier auf jeder Ebene, sodass „Robert Johnson´s tombstone“ zu den besseren Veröffentlichungen von Thunder gezählt werden kann.

Anspieltipps:

  • Last Man Standing
  • Andy Warhol Said
  • What A Beautiful Day
  • Don´t Wanna Talk About Love
Neue Kritiken im Genre „Hardrock“
6/10

Rough Times
  • 2017    
Diskutiere über „Thunder“
comments powered by Disqus