Mobb Deep - Life Of The Infamous: The Best Of - Cover
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Mobb Deep Life Of The Infamous: The Best Of


  • Label: Columbia/SonyBMG
  • Laufzeit: 70 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Was kann man großartig schreiben über ein Best Of Album des wohl bekanntesten und erfolgreichsten HipHop-Duos unserer Zeit. Prodigy und Hovac, kurz Mobb Deep, haben den Queensbridge Sound erstmals definiert und einzigartige Klassiker des East Coast Hardcore Raps auf die Straßen gebracht. Mit ihrem selbst produzierten Album „The Infamous“ gelang Mob Depp 1995 ein überzeugendes Rap-Meisterwerk, was in ihren weiteren Produktionen fortgesetzt und verfeinert wurde. Zu heutigen Klassikern zählen unter anderem „Hit It From The Back“, „Survival Of The Fittest“, „Shook Ones Pt. 2”, “Hey Luv (Anything)” und “Quiet Storm”. Mit ihrem einzigartigen Produktionsstil, den harten und tiefen Beats mit einprägenden Melodien und ihren knallharten Lyrics standen Mobb Deep schon immer für „Street Credibility“, die das Leben in den Straßen New Yorks schonungslos schilderten.

Nach ihrem letzten Studioalbum „Blood Money“, welches Platz 1 der Rap- und R&B-Charts sowie Platz 3 der amerikanischen Billboard Top 200 erreichte und sich in der ersten Woche mehr als 105.000 Mal verkaufte, veröffentlicht das Duo nun ihr erstes „Best Of“-Album „Life of the Infamous“. Dort finden sich alle Klassiker der bisherigen Alben von Prodigy und Hovac wieder, allerdings nicht von „Blood Money“. Das „Best Of“-Album beginnt mit klassischen Old-School-Songs, die zum Arme schwenken von rechts nach links animieren („Hit It From The Back“, „Survival Of The Fittest“, „Shook Ones Pt. 2“) und entwickelt sich (leider) zum moderneren HipHop, der mit „Blood Money“ und „Go Head“ den Höhepunkt erreicht. Die beiden Songs stammen von Mobb Deep als G-Unit-Mitglieder, was man leider auch direkt merkt. „Blood Money“ beginnt zwar zuerst mit einem Old-School-Rap, doch der Refrain ist eindeutig an dem 50 Cent – Refrain – Gesang angelehnt, wie wir ihn nur allzu gut kennen. „Go Head“ bietet leider auch keine Ausnahme, sondern zeigt schon zu Beginn, dass es sich hier um einen G-Unit Track handeln muss, da Mobb Depp lauthals „G-Unit“ rufen und damit Young Buck deutlich Konkurrenz bieten könnten.

Außer den beiden G-Unit-Tracks, wo sich allen Anschein nach der Mobb Deep Sound verändert, bekommen die Fans aber noch Hits wie „Temperature’s Rising“, „Get Dealt With“, „Hell On Earth“, „The Learning“ und „Real Gangstaz“ zu hören. Gewidmet ist das Best Of Album „Life of the Infamous“ natürlich den Fans, die sich über die Sammlung von Klassikern freuen können. Wem Mobb Deep bisher unbekannt war, wird nach diesem Album definitiv zum Old-School-Fan werden. Kaufen lohnt sich auf jeden Fall, allerdings nur wenn man Old-School-begeistert ist, denn die Devise lautet. „We livin’ this `til the day that we die!“

Anspieltipps

  • Hit It From The Back
  • Survival Of The Fittest
  • Shook Ones Pt. 2
  • Hey Luv (Anything)
  • Git It Twisted
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