Eminem - Presents The Re-Up - Cover
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Eminem Presents The Re-Up


  • Label: Interscope/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 75 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Aufgrund des sinnbildlichen Titels „The Re-Up“ dürfte klar sein, dass The Real Slim Shady noch nicht gedenkt von der Bildfläche abzutreten.

Als im vergangenen Jahr mit „Curtain Call: The Hits” (12/2005) der vorerst letzte Vorhang für Rap-Superstar Eminem fiel, war es tatsächlich ungewiss, ob der 34-Jährige mit der Musik weitermachen würde. Viele Fans vermissten den letzten Biss bei seinen vorangegangenen Produktionen und auch der Meister selbst schien ausgebrannt zu sein. Seine Drogensucht und der Tod von Kumpel Proof, der im April diesen Jahres in Detroit erschossen wurde, ließen lange Zeit keine allzu großen Hoffnungen auf eine Rückkehr aufkommen.

Doch siehe da, kaum ist ein Jahr vorüber, steht Mr. Marshall Mathers wieder auf der Matte und präsentiert ein randvolles Mixtape seines Shady Records Labels, auf dem sich neben allerhand hungriger Neuzugänge auch bekannte Kollegen wie Obie Trice, 50 Cent, Lloyd Banks, Akon, Bizarre und Nate Dogg tummeln.

Aufgrund des sinnbildlichen Titels „The Re-Up“ dürfte klar sein, dass The Real Slim Shady noch nicht gedenkt von der Bildfläche abzutreten. Zusammen mit The Alchemist (Cypress Hill, Nas, Snoop Dogg, Mobb Deep, Jadakiss) kompilierte Eminem 22 Tracks, mit denen hauptsächlich das Ziel verfolgt wird, neue Shady-Acts wie Stat Quo, Ca$his und Bobby Creekwater vorzustellen. Dazu gibt es aber auch jede Menge Solo-Tracks oben genannter Topstars, weshalb auch der Gedanke verworfen wurde, „The Re-Up“ ausschließlich als inoffizielles Underground Mixtape zu veröffentlichen. Dieses Album hat soviel Star-Power, dass man es einfach über einen Major wie Interscope/Universal in die Läden bringen muss!

Schon der Opener „We’re back“ zeigt einen (endlich!) deutlich aggressiver rappenden Eminem, während Tracks wie „Jimmy crack corn“ herrlich entspannte Ryhmes von 50 und Em präsentieren. Doch auch die junge Garde auf Shady Records gibt durchgehend starke Leistungen zum Besten. Songs wie „Talkin’ all that“ (Ca$his), „Get low” (Stat Quo) und „There he is” (Bobby Creekwater) passen sich nahtlos in das hohe Niveau ein und runden ein gelungenes Mixtape ab.

Anspieltipps:

  • Murder
  • Get low
  • Shake that
  • There he is
  • We’re back
  • Tryin’ ta win
  • You don’t know
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