Celesty - Mortal Mind Creation - Cover
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Celesty Mortal Mind Creation


  • Label: Dockyard1/Soulfood
  • Laufzeit: 45 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Die finnische Power-Metal-Band Celesty zelebriert in den neun Tracks auf ihrem dritten Album „Mortal mind creation“, was man allgemein unter dem Begriff „catchy edge“ versteht – also eingängige Stücke mit dem gewissen Etwas, auf denen es gut und gerne auch etwas härter zur Sache gehen kann. Als Gegenargument könnte man nun sagen, dass das sowieso jede Gruppe in diesem Genre macht, aber der Sechser rund um Antti Railio (Gesang), Teemu Koskela (Gitarre), Tapani Kangas (Gitarre), Ari Katajamäki (Bass), Jere Loukkamäki (Schlagzeug) und Juha Mäenpää (Keyboard) schafft es, zumindest ansatzweise, so etwas wie eine sympathische Resonanz in den Stücken zu erzeugen, die zwar nicht immer, aber meistens, zündet.

Daher stört auch nicht, dass der Klang im Bereich Schlagzeug und Bass ein wenig besser sein hätte können und die stimmliche Darbietung von Raili noch verbesserungswürdig ist, da an vielen Stellen mehr Ausdruck und Power nicht geschadet hätte. Dafür verzichtet der Finne im Gegenzug auf Ausflüge in Falsett-Höhen und lässt dem Mann hinter dem Keyboard (anders als auf anderen Veröffentlichungen in diesem Genre) mehr musikalischen Spielraum zukommen, was den Tracks einen 60er und 70er Hardrock-Touch der Marke Deep Purple oder Rainbow gibt.

Mit diesen Eckpfeilern erzeugen Celesty auf „Mortal mind creation“ mit den Songs „Lord of mortals“, „Demon inside“ und „Arrival“ kraftvolle Lebenszeichen aus dem Power-Metal-Sektor und entfachen im gleichen Atemzug durch „Empty room“ und „Among the dreams“ die Feuerzeuge bei ihren Konzerten. Gut so!

Anspieltipps:

  • Arrival
  • Empty Room
  • Demon Inside
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