Frontside - Twilight Of The Gods: A First Step To The Mental Revolution - Cover
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Frontside Twilight Of The Gods: A First Step To The Mental Revolution


  • Label: Dockyard 1/Soulfood
  • Laufzeit: 52 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Für ihr letztes Album „Forgive us our sins“ (2004) haben Frontside bereits einen Grammy eingesackt und zwar den polnischen namens „Fryderyk“. Statt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, haben sie an neuem Material gearbeitet, das sie nun mit dem großspurigen Titel „Twilight of the gods: A first step to the mental revolution“ auf Englisch und außerhalb von Polen beim deutschen Label Dockyard 1 veröffentlichen.

Darauf gibt es nicht nur ordentlich eine in die Eier, sondern der dritte Longplayer von Auman (Gesang), Demon (Gitarre), Daron (Gitarre), Novak (Bass) und Toma (Schlagzeug) zeigt auch, dass sich die fünf Jungs in ihrem Songaufbau um geordnete Linien und klar erkennbare Formen einen feuchten Dreck scheren und sich grundsätzlich wie eine Abrissbirne im ständigen Einsatz anhören. Das erklärt nicht nur den äußerst gewöhnungsbedürftigen Beginn mit „Apocalypse continues“, aus dem man selbst nach mehrmaligem Hören nicht schlau wird, sondern ebenfalls, dass das Organ von Auman tagtäglich mit Glasscherben gefüttert wird, wodurch ein heiseres und besonders wütendes Werkzeug herangezüchtet wurde.

Aus dem Rahmen fällt eigentlich nur „Embrace this promise“, das sich trotz der lautstarken Umsetzung auf „Twilight of the gods: A first step to the mental revolution“ als Ruhepol bezeichnen darf. Wer also auf ausnahmslos brutalen, kranken und abgedrehten Metalcore mit Death Metal-Gekreische und düsteren Ambiente steht, der bekommt mit dem dritten Album von Frontside nicht nur eine Vollbedienung spendiert, sondern hat soeben seine neue Lieblingsband gefunden.

Anspieltipps:

  • Messiah Syndrome
  • Embrace This Promise
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