Dredg - Live At The Fillmore - Cover
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Dredg Live At The Fillmore


  • Label: Interscope/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 77 Minuten
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8.5/10 Unsere Wertung Legende
6.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Die kalifornischen Nu-Progressive-Rocker Dredg haben drei Alben gebraucht, um sich zu finden. War ihr Debüt „Leitmotif“ (1998) noch ein ungeschliffener Rohdiamant, empfahl sich der Nachfolger „El Cielo“ (2002) bereits als psychedelischer Prog-Rock-Meilenstein und „Catch Without Arms“ (2005) war dann der melancholische Höhepunkt, mit dem sich Dredg einer breiteren Hörerschicht öffneten, indem sie zugänglichere Songs mit regelrechten Pop-Melodien schrieben.

Mit „Live At The Fillmore” präsentieren Gavin Hayes (Gesang, Gitarre), Mark Engles (Gitarre), Drew Roulette (Bass) und Dino Campanella (Drums) nun ihr erstes Live-Album, das 19 Songs beinhaltet, die am 11. Mai 2006 im heimischen San Francisco, im Fillmore Club am Geary Boulevard, mitgeschnitten wurden. Die CD gibt einen schönen Überblick des bisherigen Dredg-Schaffens ab, indem die Songs mit ein paar Live-Improvisationen angereichert, aber nie so verändert werden, dass der Hörer sie nicht mehr erkennen kann.

Garniert wird das Werk mit ein paar neuen Stücken (u.a. „The warbler“), so dass auch die Kenner des kompletten Dredg-Oeuvres etwas Neues zu entdecken haben. Der Sound ist tadellos, die Songs bis zur Perfektion durchkomponiert und das Konzept einer Live-CD definitiv die bessere Entscheidung, als ein sinnfreies „Best Of“ herauszubringen. „Live At The Fillmore” eignet sich nämlich sowohl für Neueinsteiger zum kennen lernen der Band, als auch als feine Ergänzung zu den Studioalben.

Anspieltipps:

  • Sanzen
  • Bug eyes
  • Of the room
  • Ode to the sun
  • Not that simple
  • Catch without arms
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