Legion Of The Damned - Sons Of The Jackal - Cover
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Legion Of The Damned Sons Of The Jackal


  • Label: Massacra Rec.
  • Laufzeit: 37 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Einen frischen Neuzugang im Death/Thrash-Sektor stellte die Veröffentlichung von „Malevolent rapture” (01/2006) der niederländischen Truppe Legion Of The Damned Anfang letzten Jahres keineswegs dar, denn obwohl dieser Output streng genommen ein Debüt darstellte, war es lediglich eine Namensänderung, die aus Occult die Legion der Verdammten gemacht hatte. Mit Richard Ebisch als neuen Gitarristen an Bord holzten Maurice Swinkler (Gesang), Harold Gielen (Bass) und Erik Fleuren (Schlagzeug) den Nachfolger zum 2006er Werk ein und schenken sich und dem Hörer erneut wenige Verschnaufpausen.

Bereits der Opener und Titeltrack „Sons of the jackal“ macht klar, was in den nächsten 37 Minuten durch die Birne knallen wird und offenbart ein Death/Thrash-Manifest, das nicht nur sämtliche Nackenwirbel kreisen lässt, sondern auch mit knackigem Groove in Mark und Bein fährt. Bezeichnende Titel wie „Atomicide“, „Avenging archangel“ oder „Infernal wrath“ werden aus den Instrumenten geknüppelt und scheren sich einen Dreck darum, ob das nun bei Slayer, Kreator, Unleashed oder sonst wo geklaut ist. Hauptsache die Mischung stimmt, Swinkler darf hin und wieder mal wie eine abgestochene Sau ins Mikro quieken („Ten horns arise“) und die Aggressivität an Schlagzeug, Gitarre und Bass kennt keine Grenzen („Sepulchral ghoul“, „Atomicide“, Undead stillborn“).

Ein Pflichtkauf für jeden Fan des Genres ist „Sons of the jackal“ daher allemal, die kompromisslosen Stücke brechen standesgemäß aus den Boxen heraus, hauen ordentlich in die Fresse und gehen dabei voll auf die Zwölf. Mit ein wenig mehr technischer Spielerei der Marke Cannibal Corpse wäre hier locker ein Klassiker entstanden, so bleibt es letzten Endes bei einem überdurchschnittlichen Werk, das für kurzweilige Adrenalinschübe sorgt.

Anspieltipps:

  • Atomicide
  • Infernal Wrath
  • Sepulchral Ghoul
  • Avenging Archangel
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