Fairyland - The Fall Of An Empire - Cover
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Fairyland The Fall Of An Empire


  • Label: Napalm Records
  • Laufzeit: 63 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Auweh, was hat die französische Band Fairyland nur mit „le basse” gemacht? Gibt es im Land von Baguette und Froschschenkel keine Schlagzeugsets mit Bassdrum? Das sind die Fragen, die dem ehrenwerten Rezensenten beim ersten Hörgenuss vom neuen Werk „The fall of an empire“ der Herrschaften Max Leclerqc (Gesang), Anthony Parker (Gitarre), Thomas Cesario (Bass), Philippe Giordana (Keyboard) und Emmanuel Desfray (Schlagzeug) durch den Kopf schießen. So dünn und gesichtslos wie die Stücke aufgrund dessen durch den Äther schallen, ist es beinahe ein Ding der Notwendigkeit mit der heimeigenen Anlage den Tiefen ein wenig mehr Druck zu verleihen.

Da das aber nicht der eigentliche Sinn einer Platte ist und sich sicher nicht jeder glücklich schätzt einen Bassregler an seinen Lautsprechern zu haben, gibt das erst einmal mächtig Punkteabzug für die fünf Herren aus dem Sechseck-Land. Weiters ist schade, dass das Material auf „The fall of an empire“ zwar gut gemeint mit allem möglichen pompösen Getue und Bombast aus den Boxen rumpelt um dem Genre auch in allen Facetten treu zu sein, aber das hat man dieses Jahr auch schon wesentlich abwechslungsreicher und spannender gehört. Die neue Scheibe von Rhapsody Of Fire „Triumph or agony“, Blind Guardians “A twist in the myth” (beide 09/2006) oder Mob Rules “Ethnolution A.D.” (10/2006) sei jedem Fan von Metal mit klassischen und hymnenhaft epischen Untertönen dahingehend ans Herz gelegt.

Sicher hat Fairylands Neue auch den einen oder anderen Aha-Effekt und herausstechende Passagen wie das mit einer Frauenstimme verfeinerte „Eldanie Uelle“, aber unterm Strich präsentierten die Franzosen auf ihrer neuesten Scheibe innerhalb von einer guten Stunde nichts Außergewöhnliches und das noch dazu mit fehlender Rückendeckung in Form einer ausgewogenen Produktion. Das Geld dafür haben die Herrschaften wohl eher in die Gestaltung ihres, im wahrsten Sinne des Wortes, fantastischen Covers gesteckt.

Anspieltipps:

  • Eldanie Uelle
  • The Walls Of Laemnil
  • Lost In the Dark Lands
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