Soundtrack - Eragon - Cover
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Soundtrack Eragon


  • Label: RCA/SonyBMG
  • Laufzeit: 55 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Christopher Paolini schreibt Fantasieromane Marke Herr der Ringe trifft Harry Potter und ist damit sehr erfolgreich. Das Vermächtnis der Drachenreiter ist die erste Verfilmung seiner Eragon-Trilogie und den dazugehörigen Soundtrack komponierte der erfahrene Filmmusiker Patrick Doyle, der schon den Harry Potter-Film „Der Feuerkelch“ und zahlreiche Shakespeare-Verfilmungen von Kenneth Branagh mit seinen musikalischen Ideen untermalte. Eine der Rollen, Angela, ist mit Soulsängerin Joss Stone besetzt, die Hauptrolle, also den Drachenreiter, spielt der junge Edward Speleers.

Das London Symphony Orchester hilft Doyle bei der Umsetzung und Avril Lavigne steuert den selbstgeschriebenen Titelsong „Keep holding on“ sowie Sängerin Jem mit „Once in a lifetime“ ihren Beitrag zum Gesamtkunstwerk dazu. Der Opener „Eragon“ beginnt sehr ruhig, um dann immer wieder richtig laut werden. Es schwingt eine positive Grundstimmung mit, die vornehmlich durch Geigen und Trommeln bestimmt wird. Die nächsten Tracks durchsetzt auch dieses typisch Mystische und Dramatische, dass zu den Fantasy-Scores gehört wie die Elfen und Drachen zum Film. Natürlich werden auch ruhige Elemente wie „Fortune Teller“ angeboten, die so leise dahinplätschern, um dann wieder mit allen Instrumenten einzusetzen und Dramatik zu erzeugen.

Da wird das gesamte Londoner Orchester gefordert und der Hörer erfreut sich an abwechselungsreichen Melodien, die immer wieder überraschende Tempowechsel innehaben. Die Wiederholungen bestimmter Melodien gehören auch zum einem Soundtrack, da macht dieser keine Ausnahme. Zum Titelsong von Avril Lavigne passen folgende Attribute: schöne Ballade, leicht hymnisch, gut gesungen, passt sehr gut ins Konzept des Filmsoundtracks und klingt trotzdem modern. Avril Lavigne zeigt hier wieder einmal, dass sie schleunigst ein neues Studioalbum schaffen sollte, denn diese gute Ballade beweist ihr Songwritingtalent.

Die britische Sängerin Jem überzeugt mit einer eher traditionellen ruhigen Ballade, die, mystisch angehaucht, ein wenig an Enya erinnert, stimmlich fällt Jem in die Kategorie der Sängerin Dido. Dieser Song bildet den würdigen Abschluss dieses Fantasy-Score vom schottischen Meister Doyle, der seinem guten Ruf alle Ehre macht. Ein paar Längen zwischendurch kann man verzeihen, der Gesamteindruck bleibt positiv.

Anspieltipps:

  • Eragon
  • Fortune Teller
  • Keep Holding you
  • Once in every lifetime
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