Grave Digger - Liberty Or Death - Cover
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Grave Digger Liberty Or Death


  • Label: Locomotive Records
  • Laufzeit: 62 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Grave Digger gehen diesmal etwas gemäßigter zu Werke und liefern eher selten temporeiches Material ab.

Ein Dutzend Studioalben in 26 Jahren – die ehrwürdigen Totengräber um Chris Boltendahl zählen seit ihrem Debüt „Heavy Metal Breakdown“ aus dem Jahr 1984 zu den verlässlichen Heavy-Metal-Mächten „Made in Germany“ und knüpfen auch mit ihrem 2007er Werk „Liberty Or Death“ streckenweise an alte Qualitäten an, auch wenn die frühen Großtaten weiterhin unerreicht bleiben.

Nachdem es die Band bei Nuclear Blast verpasste in die Top-Seller-Riege aufzusteigen, werden nun wieder kleine Brötchen gebacken. Locomotive Records in Madrid ist das neue Zuhause der fünf Herren, die damit zu den bekanntesten Acts im Roster der Spanier zählen. Diese bringen „Liberty Or Death“ als eine der ersten ernstzunehmenden Veröffentlichungen des noch jungen Jahres Mitte Januar auf den Markt.

Das in einjähriger Arbeit entstandene Werk bietet altbekannte Markenzeichen wie hymnische Refrains, ausgiebige Gitarrensoli und fettes Riffing, garniert mit epischen Texten, die sich diesmal mit „Freiheitsbewegungen und den damit einhergehenden Kriegen um Freiheit und Frieden“ befassen. Das ist natürlich nichts Neues und lässt auch keine Klischees aus. So kommt in „Highland tears“ natürlich der obligatorische Dudelsack zum Einsatz und das finale „Massada“ wird mit orientalischen Klängen zu Grave Diggers Stellungnahme zum Thema Al-Qaida.

Dass nicht immer die Metal-Axt geschwungen werden muss, sondern auf „Liberty Or Death“ auch amtlich gerockt werden darf, zeigt zum Beispiel ein Stück wie das über sechs Minuten lange „Silent revolution“. Dennoch gehen Grave Digger diesmal etwas gemäßigter zu Werke und liefern eher selten temporeiches Material wie „Ocean of blood“ und „Highland tears“ ab. Doch Midtempotracks wie „Until the last king died“ und das herausragende „Silent revolution“ passen eh viel besser zu der düsteren Grundstimmung dieses Albums.

Anspieltipps:

  • Massada
  • Shadowland
  • Liberty or death
  • Silent revolution
  • Until the last king died
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