This Ending - Inside The Machine - Cover
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This Ending Inside The Machine


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 43 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Nachdem A Canorous Quintet seit 1998 Geschichte sind, aber mit ihren beiden veröffentlichten Alben „Silence of the world beyond“ (1996) und „The only pure hate“ (1998) nicht nur bei den Fans auf Gegenliebe gestoßen waren, sind die Erwartungen an das neue Projekt rund um Marten Hansen (Gesang), Linus Nirbrant (Gitarre), Leo Pignon (Gitarre), Jesper Löfgren (Bass) und Fredrik Andersson (Schlagzeug) hoch, bliesen die zwei Scheiben dem Hörer schließlich gehörig die Rübe weg.

Mit „Inside the machine“, dem Debüt der nun This Ending benannten Formation, geht es an den Instrumenten glücklicherweise nicht wesentlich zimperlicher zu und bei Titeln wie „Armageddon“, „Let the world burn“ oder „Seed of destruction“ sollte klar sein, wo der Hammer hängt und in welchem Tempo der Hörer seine metallische Abreibung verpasst bekommt. In diesem Sinne geht es mit dem Opener gleich zügig voran, Pignon und Nirbrant steuern einprägsame Fills zur stur voranpreschenden Bassdrum bei und Hansen ächzt großspurig „I am your master / I am above and beyond you“, womit er aufgrund des düsteren und brutalen Klanggebildes, das aus den Boxen brettert, gar nicht so unrecht hat.

Der Titeltrack verliert zwar ein wenig an Tempo, dafür holzen die drückenden Dampfwalzen „Pitch black“ und „Plague eyes“ gleich mehrere Wälder nieder, bis sich „Lidless eyes“ in gedrosselter Geschwindigkeit im Kreis zu drehen beginnt und zum ersten schwachen Track avanciert. Seinem Namen alle Ehre macht „Armageddon“, das unaufhörlich und egal von welchem Instrument in Richtung Hölle gedroschen wird, „Nailed down“ setzt dann mehr auf Melodie und Rhythmus, schnalzt aber dennoch ungebrochen in die Gehörgänge, was in „Let the world burn“ fortgesetzt wird, allerdings wird immer deutlicher, dass This Ending nicht gerade darauf geachtet haben unterschiedliche Gitarrenriffs und Schlagzeugpatterns in die Tracks einzubauen, da einige für mehrere Abholz- und Dampfhammeraktivitäten verwendet werden.

Daher reißt „Into pain“ nicht mehr ausnahmslos vom Hocker, der Abschluss „This ending“ präsentiert sich jedoch im Gegenzug zum restlichen Album gesetzter und ruhiger, was zu einem stimmungsvollen Ausklang führt. Ärgerlich an „Inside the machine“ ist eigentlich nur, dass oftmals dieselben Rifffolgen und Doublebassattacken aus den Instrumenten herausgeprügelt werden, die nach oftmaligem Hörgenuss zu Abnutzungserscheinungen führen. Ansonsten eine gelungen brutale Vorstellung der ehemaligen A Canorous Quintet. Willkommen zurück!

Anspieltipps:

  • Pitch Black
  • Armageddon
  • Plague Angel
  • Let The World Burn
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