Tarot - Crows Fly Black - Cover
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Tarot Crows Fly Black


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 47 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Bevor Nightwish nach dem Ausstieg von Sirene Tarja Turunen wieder ordnungsgemäß weitermacht, widmet sich der 2001 eingestiegene Sänger und Bassist Marco Hietala seinem Zweitprojekt Tarot, das er gemeinsam mit seinem Bruder Zachary (Gitarre) Anfang der 80iger gegründet hat. Zur restlichen Besetzung zählen noch Janne Tolsa (Keyboard), Pecu Cinnari (Schlagzeug) und der für Samples und Background-Gesang zuständige Tommi Salmela, die als Einheit für perfekten und mitgrölfähigen Stadion-Metal sorgen, der weder auf ausgedehnte Soli noch auf einprägsame Rhythmen und Melodien vergisst.

Zwischen flottem Tempo („Traitor“, „Messenger of gods“, „Before the skies come down“, „Bleeding dust“, „You“) und mittlerer Geschwindigkeit („Crows fly black“, „Ashes to the stars“, „Howl“, „Grey“) pendeln die 10 Songs auf dem siebten Werk „Crows fly black“, das durch den variablen Aufbau der Stücke und die niemals überzogene Attitüde der einzelnen Mitlglieder eine gelungene Vorstellung des Fünfers präsentiert und sogar eine Powerballade („Tides“) mit im Gepäck hat.

Das einzige Problem an dem sonst einwandfrei dargebotenem Heavy Metal von Tarot ist die etwas zähflüssige Spannungskurve der langsameren Tracks, die sich in ständige Wiederholungen des Titels ergießt und vor allem die Stücke „Howl“, „Grey“ und den Titeltrack „Crows fly black“ ziemlich schnell in den Durchschnitt hinunterzieht. Abgesehen davon dürfen sich Fans von energiegeladenem Metal der 80er und 90er vom düsteren Artwork der Platte nicht verschrecken lassen und dem sonst ambitionierten Werk ein Ohr schenken.

Anspieltipps:

  • Bleeding Dust
  • Messenger Of Gods
  • Before The Skies Come Down
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