Mnemic - Passenger - Cover
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Mnemic Passenger


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 48 Minuten
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9/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Aufgepasst! Die Mainly Neurotic Energy Modifying Instant Creation ist zurück um erneut Zeugnis ihrer kranken und brutalen Zerstörungskraft zu demonstrieren. Wer sich bei den Vorgängern „Mechanical spin phenomena“ (2003) und „The audio injected soul“ (2004) noch keine metallische Abreibung geholt hat und sonst nur untätig zuhause vor der Glotze sitzt, sollte „Passenger“ einlegen und den Lautstärkeregler zügig nach rechts drehen. Der graue Alltag wird vorüber sein – Versprochen!

Denn was der neue Shouter Guillaume Bideau, der für Michael Bogballe ins Boot geholt wurde, aus seinen Lungen rotzt, ist wahrscheinlich die durchgeknallteste Vorstellung, die man 2007 in seinen Gehörgängen vernehmen wird. Neben klar gesungenen Parts, abgedrehtem Geschrei und wütenden Growls aus den Tiefen seiner dunklen Seele, hat der Kerl wirklich alles drauf, was auf eine Mnemic-Scheibe gehört. Nicht zu vergessen sind natürlich die Stakkato-Riffs von Mircea Gabriel Eftemie (Gitarre) und Rune Stigart (Gitarre), die sich durch die drückende Mithilfe von Thomas Koefoed (Bass) begleiten lassen und zu guter letzt von der irren Schlagzeugarbeit Brian Rasmussens unterstützt werden, der aus seinem Drumkit eine ungezügelte Dampfwalze macht, die alles niederprügelt, was sich ihr in den Weg stellt.

„Passenger“ ist einfach genau die Platte geworden, die sich jeder Thrasher gewünscht hat, für die es aber bislang keine Band gab. Eine metallische Zerstörungswut, die ihresgleichen sucht und eine Produktion aus den Händen von Christian Olde Wolbers (Fear Factory, Threat Signal), Warren Riker (Michael Jackson, Santana, Kid Rock) und Tue Madsen (Heaven Shall Burn, Raunchy), welche keine Wünsche offen lassen sollte und jeden Mosh Pit, egal ob zuhause oder vor versammelter Menge, in eine tobende Masse verwandelt, kann schließlich niemand abschlagen und Möglichkeiten dazu gibt es auf dem dritten Mnemic-Werk zur Genüge. Das Beste daran, man muss sie nicht einmal suchen, denn sie werden ohnehin ungefragt auf dich einprügeln.

Anspieltipps:

  • Pigfuck
  • In Control
  • Meaningless
  • In The Nothingness Black
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