Ghostface Killah - More Fish - Cover
Große Ansicht

Ghostface Killah More Fish


  • Label: Def Jam/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 52 Minuten
Artikel teilen:
9/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Es ist noch nicht einmal ein Jahr vergangen und schon haut dieser Mann ein weiteres Album aus dem Ärmel.

It’s unbelievable! Es ist noch nicht einmal ein Jahr vergangen und schon haut dieser Mann ein weiteres Album aus dem Ärmel. Sure, dass es sich hier um Ghostface Killah, himself, handelt. Nur neun Monate nach seinem erfolgreichen Release „Fishscale“, präsentiert uns Dennis Cole, so Ghost mit bürgerlichem Namen, noch mehr frischen Fisch. Und nein, „More Fish“ ist nicht bloß zweitklassiges Rest-Material, sondern kann mühelos an den Goldstatus von „Fishscale“ anknüpfen. Denn unser „All Killah, No Fillah“ hat sich mächtig Mühe gegeben.

Mit sagenhaften 14 Gast-Features veröffentlicht Cole zwar eher ein Mixtape, als eine Soloplatte, doch dafür bietet er uns auch jede Menge Burner. Es beginnt mit „Ghost Is Back“, wo sogleich die Frage aufkommt: war dieser Mann überhaupt weg? Der von J-Love produzierte Opener ist ein Remake von Eric B. & Rakims-Klassiker „Know The Ledge“, I mean, waht more can I say? Der Track ist natürlich auch gut gelungen. Vater und Sohn, Sun God, rappen neben Trife Da God über einen Drogendeal und anschließender Schießerei, was neben weiteren Kriminalitäten, Gewalt und Frauen die einzigen Themen von „More Fish“ sind. Okay, das ist vielleicht nicht das Originellste, aber Ghost steht nun einmal für sein Gangster-Dasein. Unterstützt werden die Drei von einer düsteren Fantom of the Beats Produktion, die sich sehr zu der gefährlichen Atmosphäre anpasst.

Ein weiteres hochprozentiges Storytellerstück ist „Josephine“, das einigen von dem aktuellen DJ-Hi-Tek-Album „Hi-Teknology 2: The Chip“ bekannt sein dürfte. Ghostface erzählt hier von dem Schicksal einer HIV-infizierten jungen Frau, die drogenabhängig geworden ist. Das vor Soul nur so sprühende „You Know I’m No Good“ unterstreicht Killahs musikalische Freiheiten und featured die englische Soul- und Jazzsängerin Amy Winehouse, die mit ihrem wundervollen Gesang selbst Ghost zu verzaubern scheint. Mit „Alex (Stolen Script)“ beweist Cole erneut seine tollen Storyteller-Qualitäten und ist einer der wenigen Songs („Ghost Is Back“, „Outta Town Shit“, „Block Rock“), indem man the man solo bewundern kann.

Die Schlusslinie bietet Dennis Cole aka Ghostface Killa mit dem Remix „Back Like That“, indem er von Kanye West und Ne-Yo unterstützt wird. Kanye haut mal wieder auf den Putz, ganz klar: the Roc is in the building. Doch auch Ne-Yo schafft es, seine Stimme geschmeidig in den HipHop-Song einzufügen und singt einen sehr schönen Refrain. Was im Finish auf Ghost wartet, dürfte jedem klar sein: Der 1. Platz und ein weiteres großes Lob für ein weiteres großes Album!

Anspieltipps

  • Ghost Is Back
  • Josephine
  • Grew Up Hard
  • You Know I’m No Good
  • Back Like That Remix
Neue Kritiken im Genre „HipHop/Rap“
7/10

Copyshop
  • 2017    
7.5/10

Lang Lebe Der Tod
  • 2017    
Diskutiere über „Ghostface Killah“
comments powered by Disqus