Laurent Voulzy - La Septiéme Vague - Cover
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Laurent Voulzy La Septiéme Vague


  • Label: SPV Recordings
  • Laufzeit: 70 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

2002 war ein gutes Jahr für den französischen Sänger Laurent Voulzy. Fast eine Million Einheiten seines vierten Albums „Avril“ gingen in seiner Heimat über die Ladentische und sein Best-Of „Saisons“, das ein Jahr später das Licht der Welt erblickte, knackte beinahe die Halbe-Million-Marke. Im Zuge dieses Erfolgs hat sich der 57-Jährige von seinem bisherigen Veröffentlichungsrhythmus losgesagt, der aus einem Output etwa alle zehn Jahre bestand und legt nun mit „La septiéme vague“ ein, abgesehen vom Titeltrack, reines Coveralbum nach.

Stücke wie „Smooth operator“, das Sängerin Sade zu ihrem größten Charterfolg verhalf, das Duett „All I have to do is dream“ mit The Corrs-Sirene Andrea Corr, das filigrane „The 59th street bridge song “, welches im Original von Simon & Garfunkel intoniert wurde oder der Double-Klassiker „The captain of her heart“ – alle wurden zu weichgespültem Akustik-Pop verbraten und mit der samtenen Stimme von Schmeichler Voulzy unterlegt und mit gelegentlichem Meeresrauschen eingeleitet oder abgeschlossen, das selbst eine nicht vorhandene Seekrankheit schüren könnte.

Über eine Stunde lang versucht der Franzose mit zarten Klangteppichen eine verträumte Stimmung aufzubauen, die zum entspannten und beruhigenden Cover passt, scheitert jedoch am ewig unaufgeregten Instrumentarium, das nach einigen Songs zu langweilen beginnt. Ebenfalls störend ist der englische Akzent von Voulzy, der dem Erschaffen einer gelungenen Atmosphäre im Weg stehen. Als Musik zum Wäsche bügeln ist „La septiéme vague“ aber sicher bestens geeignet.

Anspieltipps:

  • Clair
  • All I Have To Do Is Dream
  • Everybody´s Got To Learn Sometime
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