Artimus Pyledriver - Artimus Pyledriver - Cover
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Artimus Pyledriver Artimus Pyledriver


  • Label: DRT Entertainment
  • Laufzeit: 44 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Wer sich nach dem ehemaligen Lynyrd Skynyrd-Schlagzeuger Artimus Pyle benennt, dazu noch Refused, Fugazi, Motörhead, ZZ Top, Deep Purple, Kyuss oder St. Vitus als Einflüsse nennt, kann nicht nur schon mal auf ein sehr breit gefächertes Musikspektrum zurückgreifen, sondern dürfte auch sicher für viele Fans der genannten Bands ansprechend wirken. Was sich hier jedoch sehr spannend liest, ist in weiterer Folge, soll heißen auf „Artimus Pyledriver“, dem Debüt der gleichnamigen Band aus Atlanta, Georgia, eigentlich „nur“ (man beachte die Anführungszeichen) eine rockende und rollende Bluesrock-infizierte Hardrock Band, die allzu gerne Stoner-Einflüsse in ihre Stücke packt und einen von jahrelangem Whiskey- und Zigarettenkonsum gezeichneten Frontsänger besitzt, der seinem Organ gar nichts zu schenken scheint und jede noch so bitterböse Riffwand in Grund und Boden krächzt.

Die Herrschaften hinter Artimus Pyledriver, Dave Slocum (Gesang), Jim Hall (Gitarre), Damon Goldsmith (Gitarre), Mike Faulkner (Bass) und Travis Owen (Schlagzeug), verstehen es ausgezeichnet die trockene (nicht im Sinne von Alkoholkonsum zu verstehen) Coolness zu transportieren, die viele Südstaatenrockbands, die sich mit Lynyrd Skynyrd und ähnlich gelagerten Vorreitern messen wollen, vermissen. Das liegt nicht nur an der köstlich kreischenden Frontsäge Slocum, sondern auch am auf den Punkt gebrachten Rock der übrigen Mitglieder, die zwar produktionsbedingt nicht stark in den Vordergrund treten wie Brüllwürfel Dave, aber dafür auch nichts vermissen lassen, was man von einem Album dieser Sparte erwartet.

Allzu oft sollte das Debüt der Südstaatler jedoch nicht im CD-Player rotieren, denn da größtenteils nicht allzu innovative Gitarrensoli als Überleitung oder Platzfüller missbraucht werden, ist die Abwechslung und der Wiedererkennungswert der einzelnen Tracks schnell dahin. Da hätte die Truppe ruhig ein wenig kürzer treten können und die Songs knackiger lassen können. Das geht dann sicher um einiges besser beim zweiten Album!

Anspieltipps:

  • Get Some
  • Dixie Fight Song
  • Gone To The Mountain
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