Leserkritiken zu
Sandra - The Art Of Love

  • Pop
2/10 Unsere Wertung
5.5/10 Leser Stimme ab!

24.10.2008 - 00:00 Markus Werden Ausländische Künstlerinnen regelmässig über den grünen Klee gelobt, bekommt Sandra regelmässig eins aufs Dach egal was sie macht. Und das obwohl diese Frau eine der erfolgreichsten Künstlerinen Made in Germany ist. In den 80ern verkaufte sie Platten und CDs wie verrückt und ganz Europa war verückt nach SANDRA. Maria Magdalena, In the Heat of the Night, Hi Hi Hi, Everlasting Love, Secret Land, Hiroshima... Sandra hatte unzählige Hits und war dauergast in den Deutschen und Euopäischen Top Ten. Doch die Deutschen gehen mit ihren Stars aus dem eigenen Lade nicht gerade gut um und das ist schade. Denn Sandras Art of Love ist ein echt gutes Album. Die 80er Pop Queen ist erwachsen geworden. Reifere Musik, reifere Texte. Nach der Scheidung von Michael Cretu der auch ihre Alten Songs Produzierte hat sie nun einen neuen Produzenten Jens Gad. Echt Super The Way I am, What you Think About it, das Cafe del ma artige Ones Apart a Time und mein Lieblings Song Silence Beside me. Leider war keine ihrer Singles aus diesem Album ein echter Chart Hit, aber wie auch wenn Deutsche CD Kritiker alles was den Namen SANDRA trägt in der Luft zerreisen !

9/10

09.04.2007 - 09:04 VERTIGO Anscheinend haben sehr viele Sandra Fans hellseherische Fähigkeiten.
Ich kann es mir leider nicht anders erklären, wie sie ansonsten im Stande sind bei Amazon Rezensionen für eine CD abzugeben, die noch nicht mal erschienen war!!!

Leider wirken diese Fan-Rezensionen eher lächerlich, da sie nicht auf Fakten basieren und auch nicht objektiv die Qualität der „neuen“ Sandra-Musik unter die Lupe nehmen. Es ist nicht zu übersehen, dass es sich hier um eine Gruppe Fans handelt, die wirklich denken, dass Sie mit Positiven Bewertungen bei Amazon diese Sandra CD bei anderen Leuten schönreden könnten.
Fan zu sein bedeutet nicht dem Star immer nur „Honig um den Mund zu schmieren“ ( egal ob seine Arbeit gut oder schlecht ist ). Fan zu sein bedeutet auch die Freiheit zu haben um Kritisch zu sein, und auch das Recht auf einen eigene Meinung zu haben (nicht nur blind folgen). Man darf nicht vergessen, dass der Star auch eine Verantwortung seinen Fans gegenüber hat... die Musik ist ja auch in erster Linie für die Fans, oder?!

Ich bin seit 1986 Sandra Fan und Ihre Musik war immer ein treuer Begleiter,
so etwas wie der Soundtrack meiner Jugend. Auch wenn ich heute nicht mehr so viel mit Pop-Musik anfangen kann,
war jede neue Sandra CD ein Muss in meinem CD Regal. Meiner Meinung nach war „Close to Seven“ Sandras letztes großes Album und den 80-er Jahre Sandra-Kult hätte man sehr gut mit der folgenden „18 Greatest Hits“ CD abschließen können. Die danach erschienenen CDs „Fading Shades“ und „The Wheel of time“hatten vielleicht
ein paar gute Lieder – konnten aber nicht mehr an den alten Erfolg anknüpfen. Die ganze Sache ist auch nicht besser geworden durch zahlreiche „Best of“ und „Remix“ CDs. Man hat die guten alten Hits zu Tode gespielt. In der Zeit wo 80-er Jahre Stars einen neuen und modernen musikalischen Weg gesucht haben ist Sandra in ihrer Vergangenheit stehen geblieben.

„The art of Love“ war als das große Comeback angekündigt. Alles neu – neuer Sound – neue Sandra – neues Image – neue Wege. Der erste Schock kommt schon auf der CD Verpackung. Laszive Fotos die eher wie eine Produktion für PLAYBOY wirken frei nach dem Motto „mehr Haut zeigen - mehr Platten verkaufen“. Das ganze Sex-Image wird auch noch von einem total übertriebenen Coverdesign verstärkt. Tapetenmuster, Diamantenranken... bis die Augen von lauter Kitsch bluten.

Sandra CDs waren immer bekannt für tolle Fotos und ein klares und ausgewogenes, edel wirkendes Design.
Jim Rakete, Stefan Langner, Pepe Botella und Dieter Eikelpoth haben uns Fotos von Sandra geschenkt, die einen visuellen Kultstatus mit großem Wiedererkennungswert bei Fans
erreicht haben und immer das Beste aus Ihr herausgeholt haben. Sandra war immer die Dame – nie die Sexbombe.

Aber kommen wir jetzt zur Musik.
Der „Produced by JENS GAD“ Aufkleber auf der CD zeigt uns schon wer hier der Chef ist. Jens sollte der Mensch sein der Sandra ins neue Licht setzt –
Leider war die Aufgabe das Erbe von Musikgenie Michael Cretu zu übernehmen wohl eine Nummer zu groß für Ihn.
Jedes Cretu Album hatte alles was eine erfolgreiche Sandra CD gebraucht hat: gute Musik die gleich im Ohr hängen geblieben ist, neue Innovative Sounds, eine Struktur, ein Konzept und Texte mit einer Botschaft, fast wie kleine Geschichten (es war keine Dumme „bum-bum-bum“ Popmusik).

Jedes Album hatte einen grandiosen Anfang und ein logisches Ende.
Man hatte nach jedem hören Lust auf mehr und hat mit Spannung auf jede neue CD gewartet. Lieder wie „The Journey“ vom Album „Paintings in Yellow“ waren teilweise wie ein kleiner Test und Vorgeschmack für das Erfolgreiche „Enigma“ Projekt.

Die Jens Gad CD wirkt im Vergleich monoton und langweilig. Keine Spannung, kein einziges Highlight... Außerdem greift man auch auf Ideen aus der Vergangenheit zurück. Sandra redet grundsätzlich mehr als sie singt auf dieser CD. Leider klingt das in alten Liedern wie „Don’t be Aggressive“ besser als hier. Alle chil-out Balladen klingen lange nicht so gut wie das alte „First Lullaby“, und gewisse, sehr bekannt klingende Sounds lassen die Lieder eher wirken wie „Enigma für arme“.

Lieder wie „What is it about me“ klingen eher wie NO ANGELS Nummern,
und das „Casino Royal“ sollte man lieber mit der „Sleep“ Alternative Version aus der maxi CD „The Way I am“ ersetzen. Nicht zu verstehen ist auch, dass starke Lieder wie „Logical Love“ (auf der Maxi als Bonus Track) nicht den Weg auf das Album fanden. Schade!!!
Sollten Duett Zusammenarbeiten mit Leuten wie DJ Bobo diese CD auf ein höheres Niveau bringen (nichts gegen DJ Bobo persönlich), gäbe es meiner Meinung nach geeignetere Duettpartner.
Und als Krönung der CD noch das nervende Kinderchor Gesinge auf (sogar) zwei Liedern...“dear god...if you exist“ und „all you zombies“. Sorry, aber das ist echt ein „alter Hund“ – und keinesfalls innovativ und passend zu Sandra.

Sandra hat viele Texte für das Album selber geschrieben. Die Texte berichten über Depressionen, Verlust, Einsamkeit, schlechte Kindheit... Ich habe Sandra immer als sehr zufriedene und ausgeglichene Person gesehen und erlebt – aber da habe ich mich wohl auch getäuscht. „The art of Love“ ist ein konfuses und verloren wirkendes Album, das vielleicht ein bestimmtes Ziel erreichen wollte, dieses jedoch leider dermaßen verpasst hat.

Liebe Sandra – sorry für diese Kritik aber ich denke, dass es besser ist
ehrlich zu bleiben als sich wie ein „ferngesteuerter“ Fan zu benehmen
der auch für Sachen applaudiert, die keinen großen Applaus verdient haben.

6/10

22.02.2007 - 13:37 sena Lange mussten die Sandra Fans wieder warten, aber es hat sich gelohnt. Die erste Singel "The way I am" gibt inhaltlich den Weg vor, den das Album geht. Dabei ist zu erwähnen, dass diese erste- durch und durch schön anzuhörende- Auskopplung bei Weitem nicht zu den besten Songs auf diesem Album gehört. Fans und vor allem solche, die es noch nicht sind, werden überrascht und nicht enttäuscht werden. Sandras Musik klingt reifer. Besonders gelungen sind "What is it about me" und "Casino Royal", aber auch "Put your arms around me" und "Once upon a time" sind echte Knaller. Bleibt zu hoffe, dass wir uns bald auf Konzerte zu diesen Songs freuen können! Weiter so, Sandra!!

10/10

15.02.2007 - 21:21 Pascal Mit "Maria Magdalena"-Hiroshima und unzähligen Songs war Sandra eine derjeniegen die die 80er geprägt haben.Mit The art of Love hat Sandra sich was ganz besonderes einfallen lassen-nicht mehr Ihr Ehemann Michael Cretu (Enigma) sonder sie selber und Jens Gad produzierten das Album.Es ist ein durchweg menschliches,tiefgehendes Album bei rausgekommen.Ihre erste Singleauskopplung The way i am lässt nur ungefähr erahnen was man zu hören bekommt.Gitarren, Kotos und wunderschöne Arrangements gepaart mit Ihrer immernoch engelsgleichen Stimme.Auf the art of love sind unter anderem 2 Coversongs.Sleep von conjure one und All you Zobies von the hooters.Ein anspieltipp ist Put your arms around me (text Sinnead o connor) der einen in eine andere Welt versetzt.Es bleibt nur zu hoffen das SANDRA uns solche Alben öfter präsentieren wird-

10/10