Glen Hansard - The Swell Season - Cover
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Glen Hansard The Swell Season


  • Label: Anti Records
  • Laufzeit: 43 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Ein echtes Kleinod in der wöchentlichen Veröffentlichungsschwemme.

Glen Hansard ist der Kopf der erfolgreichen irischen Band The Frames („Burn The Maps“). Nach einer 18-monatigen Tour hat er sich von seinen Kollegen freigenommen und neben einem Filmprojekt sein erstes Soloalbum eingespielt. Wobei solo nicht ganz zutrifft, denn mit der tschechischen Musikerin Markéta Irglová (Piano, Gesang) sowie Marja Tuhkanen (Violine) und Bertrand Galen (Cello), hat der Frames-Chef für „The Swell Season“ tatkräftige Unterstützung erhalten.

Eingespielt und abgemischt wurden die zehn Songs in nur sechs Tagen in den Sono Studios in Prag. Einige der Lieder wurden inzwischen für die Soundtracks der Filme „Beauty In Trouble“ und „Once“ verwendet. Der Albumtitel stammt vom gleichnamigen Buch des Autors Josef Skvorecky ab und die Songs sollten ursprünglich den kompletten Soundtrack zum oben genannten Jan-Hrebejk-Film „Beauty In Trouble“ abgeben.

Dass wir es auf „The Swell Season“ quasi mit Filmmusik zu tun haben, dringt aus jeder einzelnen Pore dieser Platte. Das internationale Quartet malt düstere Klanglandschaften mit Akustikgitarre, Piano und Streichern, zu denen Hansard und Irglová eindringliche Gesangsparts („Leave“ !!!) abliefern, die wie geschaffen sind für die große Leinwand. Dabei sind es meist kleine, unauffällige Melodien, die den Hörer sofort gefangen nehmen („The moon“, „This low“, „Sleeping“). Selbst bedrückende Dramatik ist den Musikern nicht fremd („Drown out“). Dass Glen Hansard zudem stimmlich an Cat Stevens/Yusuf Islam erinnert und Markéta Irglová mit ihrer sanften, ausgebildeten Stimme einen perfekten Gegenpart darstellt, kommt dem Album weiterhin zugute, das ein echtes Kleinod in der wöchentlichen Veröffentlichungsschwemme darstellt.

Anspieltipps:

  • Lies
  • Leave
  • The moon
  • Falling slowly
  • The swell season
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