Turbulence - Do Good - Cover
Große Ansicht

Turbulence Do Good


  • Label: Minor7Flat5
  • Laufzeit: 53 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Turbulence beschert uns gleich zu Beginn von 2007 ein Frühlings- und Sommeralbum, das mit Reggae Rhythmen aus den 70er Jahren, Dub und Dancehall nur so vollgepackt ist. Eingängige Refrains und smoothe Beats treffen auf chillige, manchmal auch aggressive Reime und Sonnenschein. Das bereits zweite Studioalbum von Sheldon Campbell aka Turbulence drängt einen förmlich dazu, den ganzen Tag durch die Gegend zu cruisen, die Musik aufzudrehen und die Sonne zu genießen. Mit insgesamt 14 Tracks im Gepäck und sicherer Unterstützung von „the flying producer“ Andreas „Brotherman“ Christophersen, zaubert der 27jährige Rootssänger eine Mischung aus „modern reggae and the feeling of the seventies“ auf seine neue Platte.

Bereits mit seinem 2003er Debüt „Different Thing“ stürmte Campbell die Reggaeclubs und protzte nur so vor Energie und Kreativität. But the story goes on – und das dachte sich auch Turbulence mit seinem neuen Projekt. Powervolle, stimmungsgeladene und optimistische Songs, wie „Freedom Train“ gemeinsam mit Luciano, „Bright Eyes“, „Good Time“ oder „Mothers“ sind nur einige ernennenswerte Tracks von Sheldons neuem Longplayer. Bereits die ersten beiden Anfangslieder „Pursue“ und „Do Good“ sind ungeahnte Burner neben dem aggressiven „Move On“ featuring Higher Trod Familiy. Den guten alten Reggae gibt es mit „Facts“ auf die Ohren, indem es altbekannte Rootsrhythmen, Gesang und Refrain zu hören gibt.

Das gewöhnungsbedürftige und nicht ganz so gelungene „Too Much Killin“, versucht mit einem indisch klingenden Sound zu überzeugen. Leider misslingt dieser Versuch und wird durch den miserabel gesungenen Refrain auch nicht wieder ausgebügelt. Es folgt eine weitere smoothe Nummer („Next Flight“) mit ruhigem Gesang, die allerdings zwischen den zuvor genannten Hits nicht weiter auffällt. Doch trotzdem leitet dieser Song den nächsten Kopfnicker-Track „Give Thanx“ ein, der ebenfalls mit einem ruhigen Reggaebeat unterlegt ist und durch die gelungene Hook hervorgehoben wird. Die Ganja Anthem „Marihuana“ wird in einem Northern Lights Remix präsentiert und beendet das äußerst gelungene neue Album „Do Good“ von Rootssänger Turbulence nach 53 Minuten. Produzent Brotherman hat eindeutig sein Bestes gegeben und fabelhafte Riddims im Studio kreiert.

Dass Turbulence seinen Job sehr gut gemeistert hat, braucht man eigentlich nicht mehr zu erwähnen. Denn auf der Platte kann man vor allem seine unterschiedlichen Gesangsstile bewundern, mit denen Turbulence sich eindeutig von der Masse abhebt. Wer gerne stressfreie Musik beim relaxen oder durch die Gegend fahren hört und natürlich auch kein Reggae-Hater ist, trifft mit Turbulence „Do Good“ genau die richtige Wahl.

Anspieltipps

  • Do Good
  • Freedom Train
  • Bright Eyes
  • Good Time
  • Facts
Neue Kritiken im Genre „Reggae“
Diskutiere über „Turbulence“
comments powered by Disqus