Since The Flood - No Compromise - Cover
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Since The Flood No Compromise


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 32 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
4.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Aggressiver Hardcore gefällig, der im Fahrwasser von Hatebreed, Unearth, Killswitch Engage, Born From Pain, Sworn Enemy oder Shadows Fall mitschwimmt? Dann dürfte „No compromise“ der aus dem Hardcore-Mekka Massachusetts stammenden Since The Flood genau das richtige sein. Innovationen oder gar interessante Songideen darf man sich von Chuck Bouley (Gesang), Dave Stauble (Gitarre), Dan Haggerty (Gitarre), Rob Deangelis (Bass) und Luke Buckbee (Schlagzeug) jedoch nicht erwarten, denn außer moshende Punk-Avancen und dem üblichen „Fuck you all“ und „Blame the government“-Kanon gibt es hier praktisch nichts Neues zu entdecken.

Shouter Chuck gurgelt wütend über peitschende Rifforgien und Dampfhammerschlagzeug, die an der 2-Minutenmarke orientierten Tracks hacken ordentlich in die Rübe, aber neben gelegentlich eingestreuten Blastbeats und Breakdowns fällt es schwer die Übersicht in diesem halbstündigen Hassprügel namens „No compromise“ zu behalten. Selbst nach einer Stunde bzw. dem zweiten Durchgang kristallisiert sich keine Zeile oder Strophe heraus, die von Bedeutung wäre. Bouley könnte von Penisverlängerungen und einem Einkauf im Supermarkt krakeelen, es würde niemand merken, geschweige denn kratzen.

Was die eingangs erwähnten Bands von Since The Flood unterscheidet? Abwechslung, Aufbau und Respekt vor dem eigenen Material. Wo Unearth mit nur einer guten Idee einen genialen Track formen, Killswitch Engage entgegen aller weichgespülten Einflüsse doch hin und wieder kernig klingen, Sworn Enemy trotz vorherrschender Aggressivität zum Abfeiern anregen oder Born From Pain sich zumindest bei anderen Genres wie Death oder Thrash Metal bedienen, bleibt der Fünfer beinhart auf einem Schema sitzen und schlachtet das in 12 Tracks aus. Kompromisslos, aber eben schwach.

Anspieltipps:

  • Save It
  • At The End
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