Impious - Holy Murder Masquerade - Cover
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Impious Holy Murder Masquerade


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 38 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

„Forgive me father for I will sin” – sprach’s und metzelte in einer tödlichen Form von Besessenheit und okkultem Wahn mehrere Menschen nieder, ständig von seinen inneren Dämonen angetrieben. Ja, das neue Album der dänischen Institution Impious ist genau die selbe fröhliche Platte über Bienchen und Blümchen geworden, wie schon seinerzeit „Hellucinate“ (2004). Der Opener „The confession“ bildet auf „Holy murder masquerade“ die Overtüre, öffnet gewissermaßen den Vorhang für Serienkiller Trent, in den Nackenbrechern „Bound to bleed“ oder „T.P.S.“ geht es jedoch bereits in ausreichender Form blutrünstig zu.

In „Everlasting punishment“ lassen Valle Adzic (Gitarre), Martin Akesson (Gesang), Robin Sörqvist (Gitarre), Erik Peterson (Bass) und Mikael Norén (Schlagzeug) der Wut freien Lauf und der Hörer spürt förmlich die in Aggressivität ausufernde Schizophrenie des Hauptprotagonisten dieses Konzeptwerkes, während die Bassdrum rücksichtslos durchgetreten wird und heavy Riffs erbarmungslos auf das Opfer am Boden einprügeln.

Der blutige und tödliche Weg des Serienkillers hat jedoch zusätzlich noch eine Bebilderung im Booklet durch den italienischen Comic-Zeichner Andrea Cavaletto erhalten, welche vorbildlich aufzeigt, wie der eine oder andere mittelmäßige Track aufgewertet werden kann oder sich die recht kurze Spielzeit von gerade einmal 38 Minuten nicht negativ in die Wertung niederschlägt. Denn in dieser Form hält der geneigte Käufer ein Werk in den Händen, das zusätzlich noch in Sachen Optik etwas bieten kann.

Anspieltipps:

  • Bloodcraft
  • Bound To Bleed
  • Everlasting Punishment
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