Helloween - Keeper Of The Seven Keys: The Legacy World Tour 2005-2006 Live In Sao Paulo - Cover
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Helloween Keeper Of The Seven Keys: The Legacy World Tour 2005-2006 Live In Sao Paulo


  • Label: Steamhammer/SPV
  • Laufzeit: 118 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit der ursprünglich arg kritisierten Entscheidung, die „Keeper Of The Seven Keys”-Saga ein drittes Mal auferstehen zu lassen, hatten die Hamburger Power Metaller von Helloween ihre wohl beste Idee seit vielen Jahren. „The Legacy“ (10/2005) bekam durchweg gute bis sehr gute Kritiken und fuhr auf der anschließenden Welttournee den gerechten Lohn des Publikums ein. 100 Konzerte in 40 Ländern waren für Andi Deris (Gesang), Michael Weikath (Gitarre), Markus Großkopf (Bass), Sascha Gerstner (Gitarre) und Dani Löble (Schlagzeug) das Signal, dieses Ereignis für die Nachwelt festzuhalten.

Aus dem vorhandenen Material haben Helloween und Produzent/Toningenieur Charlie Bauerfeind (Saxon, Blind Guardian, Hammerfall, Rage) ein amtliches Paket geschnürt, das sowohl einzeln als auch als limitiertes Box-Set zu haben ist. Nämlich das Doppel-DVD-Set mit mehr als 4½ Stunden Laufzeit (!) namens „Keeper Of The Seven Keys: The Legacy World Tour 2005/2006 Live On 3 Continents“, für das die Konzerte in Sofia (Bulgarien), Tokio (Japan) and Sao Paulo (Brasilien) aufgezeichnet wurden, sowie ein zweieinhalbstündiges Doppelalbum, auf dem der Brasilien-Gig verewigt wurde (Titel: „Keeper Of The Seven Keys: The Legacy World Tour 2005/2006 Live In Sao Paulo“). Als kleines Schmankerl wurden die Audio-Silberlinge zudem um die epischen Bonus Tracks (allein 25 Minuten lang!) „Occasion avenue“ (Live in Tokio) und „Halloween“ (Live in Vicovice, Tschechien) ergänzt. Wenn das keine Vollbedienung ist, weiß ich auch nicht weiter…

Der Gig in Sao Paulo vom 25. März 2006 fand vor mehr als 6.000 enthusiastischen Fans statt und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass die 1984 gegründeten Speed bzw. Power Metaller trotz diverser Höhen („Walls Of Jericho“, 1986) und Tiefen („Pink Bubbles Go Ape“, 1991) immer zum Besten gezählt haben, was die deutsche Heavy-Metal-Szene zu bieten hatte. Dabei spielte es nie eine Rolle, ob knackige Singlehits („Dr. Stein“, „I want out“) oder monumentale Speed-Metal-Opern („Halloween“, „Keeper of the seven keys“) angestimmt wurden, ob Ex-„Pink Cream 69”-Shouter Andi Deris oder sein Vorgänger Michael Kiske am Mikro standen, bzw. Bandgründer und jetziger Gamma-Ray-Gitarrist Kai Hansen oder Roland Grapow bzw. der aktuelle Gitarrero Sascha Gerstner die Axt schwangen, Helloween waren stets in der Lage überdurchschnittliche Alben abzuliefern, von denen hier 15 Songs zusammengestellt wurden, die den Fans bei guter Klangqualität zwei Stunden Gänsehaut bescheren.

Anspieltipps:

  • Halloween
  • Future world
  • Hell was made in heaven
  • Keeper of the seven keys
  • The king for a 1000 years
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