Thomas Quasthoff - The Jazz Album: Watch What Happens - Cover
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Thomas Quasthoff The Jazz Album: Watch What Happens


  • Label: Deutsche Grammophon
  • Laufzeit: 55 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit dem deutschen Jazz-Trompeter Till Brönner als ausführenden Produzenten und Thomas Quasthoff, mehrfacher Grammy-Gewinner und einer der weltweit bekanntesten klassischen Bass-Baritone als Interpret, plus diversen hochkarätigen Studiomusikern wie u.a. Chuck Loeb (Gitarre), Dieter Ilg (Bass), Peter Erskine (Drums) und Alan Broadbent (Piano, Arrangements) und den Berliner Philharmonikern als Verstärkung, stellt „The Jazz Album: Watch What Happens“ die ultimative Star-Kombination dar, um den Crossover von der E- zur U-Musik für ein breites Publikum hörbar zu machen.

Thomas Quasthoff stürzt sich für das Album in seine alte Jazzmusik-Leidenschaft und interpretiert typisches amerikanisches Liedgut aus der Feder von George Gershwin, Stevie Wonder, Richard Rodgers & Lorenz Hart, Duke Ellington und Charles Chaplin – und zwar zum ersten Mal auf CD festgehalten! Der Ausflug zurück zu seinen Wurzeln macht Quasthoff hörbar Spaß und seine facettenreiche Stimme passt ganz wunderbar in den jazzigen Kontext so bekannter Lieder wie „Can’t we be friends“ oder „My funny Valentine“, in denen, wie auf dem gesamten Album, nicht so arg improvisiert wird, wie es der Jazz-Purist vielleicht gerne hätte. Folgerichtig ist das Material eher soft und für jedermann zugänglich ausgefallen.

Das stellt im Prinzip auch den einzigen Kritikpunkt an „The Jazz Album: Watch What Happens“ dar: Denn vielen Songs fehlen einfach ein paar Haken und Ösen, an denen sich das Ohr „festhalten“ kann. Hier ein kleines Solo wie in „AC-Cent-Tchu-Ate the positive“, dort ein Stimmausbruch wie in „Eins und eins, das macht zwei“ und das vorliegende Werk würde seinem Untertitel „Watch What Happens“ viel stärker genüge tragen. So aber weiß der Hörer schon nach dem ersten Mal, was ihn erwartet: Alles, nur keine Überraschungseffekte.

Anspieltipps:

  • Smile
  • Can’t we be friends?
  • Eins und eins, das macht zwei
  • AC-Cent-Tchu-Ate the positive
  • I’ve grown accustombed to her face
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