Black Milk - Popular Demand - Cover
Große Ansicht

Black Milk Popular Demand


  • Label: Groove Attack
  • Laufzeit: 48 Minuten
Artikel teilen:
7/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

„Black Milk is pumping fresh air into the Midwest’s historic hiphop scene“, schreibt das Billboard Magazin über den gerade mal 22-jährigen Producer und Rapper. Nachdem im letzten Jahr Detroit’s Finest Producer J Dilla und Proof von uns gegangen sind, sieht die Detroit Hip Hop Zukunft mit Black Milk schon wieder etwas heller aus. Producer-Fähigkeiten, die der junge Mann von seinem Mentor und Freund J Dilla aus erster Hand gelernt hat, wendet er nun an seinem Solowerk „Popular Demand“ an. Dabei ist der Titel „Popular Demand“ noch nicht einmal untertrieben, denn wer glaubt, dass der junge Beatbastler ein Neuling in seinem Fach ist, liegt falsch. Black produzierte schon Songs für Lloyd Banks, Pharoahe Monch, Canibus oder Slum Village und wird in Detroit bereits als der nächste große Produzent der Motor City angesehen. Denn es war Black Milk, der mit seinen außergewöhnlichen Produktionen die Slum Village LP „Detroit Deli“ fast im Alleingang mit Beats versorgte.

Nur die MC-Seite ist neu für den Rapper und Producer aus Detroit und damit auch das einzige Hindernis auf seinem erfolgreichen Weg. Denn mit eingängigen Drum Kicks, warmen Melodie-Loops und perfekten Basslines, die an die vergangenen Tage von J Dilla erinnern, kann man sich definitiv nicht über die Beats beschweren. Aber auch Blacks Rap kann sich sehen lassen. Zwar werden seine Punchlines das ein oder andere Mal von den herausragenden Beats in den Hintergrund geschoben, doch im Allgemeinen überzeugt Milk mit seinem Rapstil („still rep, still down for the cause to put the D on my back like a shirt that I bought“ – „Action“).

Auf dem insgesamt 48-minütigen „Popular Demand“ gibt es mit banging on a piano to a hip-hop beat-Skills („Play The Keys”), J Dilla - inspirierten Songs („Popular Demand“, „Sound The Alarm“) und smoothen Relaxnummern („Lookatusnow“, „U“, „Luvin It“) reichlich Material für eine gelungene HipHop-Sammlung und könnte sogar eine kleine Hommage an J Dilla genannt werden. Mit dem einzigartigen „Action“ schafft Black Milk es sogar die originale Slum Village Formation (minus J Dilla) mit Elzhi, T3 und Baatin auf einem Song zu vereinen und lässt damit Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der gesamten Truppe aufkommen. Neben T3, Baatin und Elzhi sind auf „Popular Demand“ noch weitere Artists zu finden, die mehr oder weniger bekannt sind, wie zum Beispiel Phat Kat („Lookatusnow“), Guilty Simpson („Sound The Alarm“), Que Diesel und Fat Ray („Watch Em“). Auf hochkaratige Gastfeatures hat Black Milk bescheiden verzichtet.

Fazit ist, dass sich Black Milk mit „Popular Demand“ auf dem besten Weg befindet, in die Fußstapfen seines Mentors zu treten. Beat und Rap überzeugen voll und ganz und am Ende bleibt nur noch die Feststellung: The Future Of Detroit HipHop Starts Now!

Anspieltipps

  • Sound The Alarm
  • Lookatusnow
  • U
  • Lovin It
  • Action
Neue Kritiken im Genre „HipHop/Rap“
5/10

No One Ever Really Dies
  • 2017    
6.5/10

The Beautiful & Damned
  • 2017    
4/10

Revival
  • 2017    
Diskutiere über „Black Milk“
comments powered by Disqus