Angelo Kelly - Rejoice And Be Glad - Cover
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Angelo Kelly Rejoice And Be Glad


  • Label: Edel Records
  • Laufzeit: 42 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Frohlocket und freut euch, Angelo Kelly wagt einen „New start“! „I´m gonna give all my heart out and sing“ heißt es in dem mäßig spannenden Opener von „Rejoice and be glad”. Na dann lass mal hören. Ziemlich schnell stellt sich allerdings heraus, dass die getätigte Aussage eine Finte war. Wie auch auf dem Vorgänger „I´m ready“ (07/2006) präsentiert der Kelly Family-Spross herzerweichende Lieder, die von ihm mit dem nötigen Pathos und Wehmut vorgetragen werden und irgendwo zwischen Softrock, spirituellen Auseinandersetzungen, Blues und ein bisschen Irish Folk liegen.

Ein weiteres Mal hat er mit Produzent Claus Fischer (Lionel Ritchie, Anastacia, Chaka Khan) zusammengearbeitet und ein halbgares, wenn auch stellenweise bemühtes Pop/Rock-Album eingespielt, das am Ende keiner braucht. Zu unentschlossen pendeln die Stücke zwischen religiöser Thematik („Glory be to god, for he has done great wonders“ – „Returned“) und persönlichen Erlebnissen („The greatest father I could have had“ – „Since you´re there“) hin und her, während sie mal hart mal zart als eine Art Jam-Session mit Proberaum-Charakter dargeboten werden.

Besonders belanglosen Charakter erhalten die Songs in denen Angelo die Bibel zitiert („Rejoice and be glad“), den harten Alternative Rocker raushängen lässt, der ihm überhaupt nicht steht („Blasphemy“), uninspiriertes 08/15-Liedgut vorlegt („No chance“, „Let me dream“) oder gemeinsam mit seiner Frau Kira über Liebe sinniert, was nun keineswegs als neu bezeichnet werden kann („Love is all“). Das macht unterm Strich ein äußerst schwaches Album, bei dem man sich die Frage stellt, wieso es nicht ein wenig mehr Bedenkzeit nach dem letzten Werk bekommen hat.

Anspieltipps:

  • Broken Man
  • Since You´re There
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