Beyond The Sixth Seal - The Resurrection Of Everything - Cover
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Beyond The Sixth Seal The Resurrection Of Everything


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 56 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Drei Jahre war es still um das Nebenprojekt Beyond The Sixth Seal von Mike McKenzie (Gesang, Gitarre) und Greg Weeks (Bass), die sonst bei The Red Chord ihren Beitrag leisten. 2006 war es jedoch soweit, die Beiden formierten mit Drummer Brendan Roche die Band neu und streiften sofort einen Deal mit Metal Blade ein. Herausgekommen ist eine knallige Mischung aus Death-Metal-Growls, Rock-Gitarren und einer zähflüssigen Rhythmusabteilung, die mit gelegentlichen Solos und einer gehörigen Portion Pfeffer im Arsch für den richtigen Pep sorgt.

In den Worten der Band handelt „The resurrection of everything tough“, das nach „Earth and sphere“ (2002) den zweiten Longplayer der Truppe darstellt, von „Wölfen, Werwölfen, Headbangen, Dinosauriern, Vulkanen, Thrash, Lava, Stürmen, Bier, Felsbrocken, Sachen in die Luft sprengen, Sachen rumkicken, brandschatzenden Wikingern, Death Metal, Menschenfressenden Bären, der Natur, die den Menschen richtig in den Arsch tritt, tödlichen Wirbelstürmen, tiefen Grunzern, den Schwingen der Heavy-Metal-Dämonen, die ohne Kontrolle in einem Tornado zerstörerischer Energie herumwirbeln, Eulen, Hamburgers, arschtretenden Bergen, Kratern und Erdspalten, die einem im Ganzen verschlucken, Riesen, versteinerten Zauberern, Echsen und Echsenzauberern, epischen Landstrichen und so heftiges Feiern, dass man sich in einer Pfütze wertloser Scheiße auflöst.“

Wenn das mal keine Ansage ist, die aufhorchen lässt! Unterm Strich erweist sich der Genre-Mix, der hin und wieder an den Death´n´Roll der One Man Army and The Undead Quartet erinnert, jedoch als zu handzahm um wirklich richtig in die Eier zu treten. Das könnte unter anderem daran liegen, dass die schleppenden Songstrukturen gepaart mit dem tiefen Organ McKenzies, das unweigerlich an Chris Barnes Schweinegrunzen erinnert, dringend ein paar knackige, kurze Uptempo-Nummern benötigt hätten, damit die Scheibe nicht ab der Hälfte zu langweilen beginnt. In dieser Form beeindruckt die Rückkehr von Beyond The Sixth Seal nämlich nur bedingt.

Anspieltipps:

  • I Die At 35
  • The Twisted Ladder
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